Zum ethischen Vergleich zwischen Schwarz-und Türkisgeld

    Es gibt noch ganz lustige Geschichten in Österreichs korruptionslosester Partei, zum Beispiel jene eines Gastwirts und Mandatars dieser WWV (Weisswestenvereinigung) in Salzburg. Auf Verdacht von Schwarzgeldbezug des zuständigen Finanzamts erfolgte eine offenbar ausnahmsweise einmal nicht von Parteifreunden vorgewarnte Hausdurchsuchung, hier hat der Haus(durchsuchungswarn) meister Pilnacek vollständig versagt, also ist aus Sicht der Weisswesten die Suspendierung gerechtfertigt!

  Die ganze Aktion war natürlich auch für die Hausdurchsucher ein freudiges Ereignis: man kann sich das so vorstellen: üblicherweise stoßen sie auf mehrfach geschredderte Laptops, die man erst müvevoll zusammensetzen muss; bestenfalls (bedingt durch die gebräuchliche Vorwarnung) hätte die Schredderung durch den zuständigen Meister Arno M. erst am folgenden Tag erfolgen sollen, und die Durchsucher müssen sich erst tagelang durch Pornos und faden, belanglosen Schriftverkehr zu den wesentlichen Stellen durchackern!

  Und hier? Man öffnet die Haustüre, und schon flattern einem die bunten Scheinchen fröhlich um die gespitzten Ohren! Man öffnet die Kleiderschränke, aus den Hosentaschen purzeln sich rasch vermehrende namenlose Sparbücher, fast wähnt man sich auf dem Friedhof der Namenlosen! Die verschiedensten Brust-und anderen -taschen speien weitere Bündel grüner, gelber und violetter Zettelchen mit einem Zahlenaufdruck sowie den Schriftzeichen E,Y,P und Omega aus, sowie auch diverse Schubladen, Küchenschränke und andere gar nicht so geheimnisvolle Lokalisationen.

  Am „Ende des Tages“ (diesmal reell und nicht im journaillopolitischen Chargon gemeint) sitzen die Fahnder vor 3,5 Millionen Euro in bar und auf  200 Sparbüchern! Bemerkenswert: 34.500 Euro hatte der Schwarz-, Verzeihung, Türkisgeldkassierer vorsorglich im Kleiderkasten als Taschengeld vor seiner Frau in Sicherheit gebracht! Noch ein bemerkenswerter Faktor: an gutgehenden Tagen des Après-Ski-Lokals eröffnete der Sparefroh täglich gleich drei zusätzliche SparbücherInnen!

   Ein paar klitzekleine Fragen darf man da als staunender Laie schon stellen:

  Ab dem Zeipunkt des Zugriffs wurde sofort eine Million als zu erwartende Vorauszahlung an die Steuer überwiesen. Ab diesem Zeitpunkt stiegen auch die zu versteuernde Umsätze auf das Doppelte. Es wurde bei der Finanz ein umfassendes Geständnis  abgelegt. Inflagrantier als mit auf dem Tablett in der Wohnung servierten Millionen, Millionen von Steuervoraus-und Nachzahlungen sowie einem vollen Geständnis kann man ja als Steuerhinterzieher im hohen Umfang gar nicht erwischt werden! Warum muss hier im Zeitungsbericht hinzugefügt werden, es gälte die Unschuldsvermutung?

  Besonders eindrucksvoll gestaltete sich der Rundfunkbericht über diese Causa: ein völlig trockener Finanzler kommentierte das Geschehen emotionslos: ja, so geht´s  bei den meisten Steuerhinterziehern, sie wissen nicht, was sie mit dem Geld tun sollten, manche erstatten auch ohne vorherige Finanzuntersuchung daher Selbstanzeige in ihrer Ratlosigkeit! Da ein „Verrat“ außerdem oft von der Gattin oder einer Freundin kommt oder man glaubt, selbige würde nicht dicht halten, will man ja schließlich „die Mutti“ auch nicht auf eine große Weltreise einladen!

   Also sollte die Öffentlichkeit Mitleid haben und Hochschulkurse für Geldwäsche veranstalten! Der Vorteil dieses Kurses für die Veranstalter und auch Teilnehmer liegt auf der Hand: man kann im Sinne des Unterrichtsthemas den 50igfachen Kursbeitrag einheben! Ob man einen solchen Kurs von der Steuer absetzen wird können, ist noch nicht geklärt! Besonders Kühne richten an die Steuerbehörde eine Anfrage mit dem Titel: „Ansuchen um steuerliche Absetzbarkeit eines Hochschulkurses zur Reinwaschung von steuerlich hinterzogen Gebühren“ Eine Antwort kommt sicherlich bald, am wahrscheinlichsten aber nicht via Home-Office des Finanzamtes, sondern präsenzgebunden in Form von zwei bis mehreren Steuerprüfern mit Hausdurchsuchungsbefehl! Oder, (Schweizer Lösung, dort werden alle Sätze mit „odrrr“, stark gerollt, entweder begonnen oder abgeschlossen, odrrr?) Ausnahme dieser Regel ist lediglich die Zürcher Versicherung, dort schließt man jeden Satz mit „Rette sich wer kann!“, man sieht, in wirklich höchster Not sprechen und schreiben die sogar die Schweizer Hochdeutsch!

   Oder, man installiert zumindest einen VHS-Kurs mit dem Thema: „Gibt es Gründe, warum man eine großangelegte Steuerhinterziehung vielleicht doch besser vermeiden sollte, wenn man sie  kriminaltechnisch gesehen nicht besser durchführen kann?“

   Selbstverständlich hat der hochmoralische Salzburger VP-Generalsekretär Wolfgang Mayer gemeint, dass der Rücktritt des Mandatars unvermeidlich und eine weitere Mitgliedschaft in einer solch edlen (nein, das Wort edel hat er nicht in den Mund genommen, das erschien ihm im Hinblick auf die schaurige ethische Gesamtsituation der Türkisen doch zu übertrieben) politischen Wertegemeinschaft nicht vereinbar.

    Kurze und unverblümte Frage: warum legt man in der Volkspartei nur bei den kleinen Mandataren (und bei diesen auch nur dann, wenn´s einen nicht selber trifft!) solch hohe moralische Massstäbe an, aber nicht beim Häuptling und seinem Finanzverweser?

Engelsregierung II- wieder daneben!

    Nach der Engelsregierung I (Engelbert Dollfuss, net so da wohre Hit) gibt es jetzt endgültig Beweise dafür: die Republik Österreich wird wiederum von (gefallenen) Engeln geleitet. Nein, Politiker und deren Handlanger sind nicht die Führer unseres Staatswesens!

  Sie fordern Beweise für diese kühne Feststellung? Ganz einfach, in diesem Staate existieren klar nachweisbare Korruptionsdelikte und Täuscheleien, zum Beispiel wurde ein kleiner und völlig ahnungsloser FP-Bezirksrat (ja, richtig, das ist so einer wie Herr Vyslocil im Kaisermühlenblues!) zum Vorstandsdirektor der Casinos Austria AG ernannt, zahlreiche Sporttaschen, aber nicht mit stinkenden Tennisschuhen, sondern mit duftenden Geldnoten gefüllt („non olet“, Geld stinkt nicht, sagten schon die römischen Geldeintreiber beim Aufbau kostenpflichtiger „domicula“, Wienerisch Häusl´n genannt) wechselten ihren Besitzer, und , oh Wunder, manches gar nicht schlechte Gesetz wurde auf Antrag der FPÖ urplötzlich geändert! Die Anzahl solcher eigenartiger Aktionen überschreitet die Kenntnis der Zahlenreihe unseres derzeitigen Finanzministers deutlich, aber es erhebt sich die Frage „Quis erat?“ (Verzeihen Sie bitte diese Fülle lateinischer Zitate, aber erstens hat mir mein Sohn anlässlich eines runden Geburtstages, dessen Höhe auch jenseits der Rechenkenntnisse unseres Finanzministers liegen, ein Büchlein über die Asterixbezogenen römischen Klassikerzitate geschenkt, und außerdem erinnere ich mich ebensowenig wie er an läppische und  nebensächliche) Zahlen wie die Höhe eines Staatsbudgets oder eines Geburtstages!)

    Also, die Frage nach einem Verursacher (nein, ein solcher muss männlich sein, Frauen scheiden fast immer aus*) lässt irdische Verdächtige weissbewestet (ein schönes Wort, erinnert an den rechtskräftig verurteilten ehemaligen FP/BZÖ-Politiker Westentaschler!) erscheinen, denn alle diesbezüglich angesprochenen Herren weit rechts der Mitte** und deren Anwälte (auch hier ist die Zahl der Y-Chromosomen gleich groß wie jene der X-Chromosomen***) versichern ihre eigene Unschuld sowie jene ihrer tief ins (illegal?, nein, es gilt ja die Ungustlvermutung!)  gefüllte Sporttascherl greifenden Klienten mittels eines Herzerwärmenden treuherzigen Dackelblicks! Folglich- als Verursacher der Misere bleiben nur gefallene Engel!

*Ausnahme dieser Regel sind natürlich ÖVP-Frauen, deren Pegel für feministische Fragen in der Mitte des 19.Jahrhunderts stehengeblieben ist; ich erlaube mir, als leuchtendes Beispiel die „ÖVP-Netzwerkerin“ Gabi Spiegelfeld in einem vorbildlichen Chat zu zitieren: „Mir gehen die Weiber so auf den Nerv, Scheiss Quote!“ Ja, bei solchen Ausdrücken steigen bei  Grüninnen, NEOinnen und Sozialdemokratinnen die Grausbirnen auf, hoffentlich auch bei der nächsten Wahl!

** Seit dem Antreten der Türkisen war ich zunächst der Meinung, es gäbe in Österreich nur mehr Rechtsparteien weit jenseits der Mitte. Seit Bekanntwerden der Chats habe ich diese Meinung grundsätzlich geändert auf: es gibt faktisch in Österreich ideologisch gesehen gar keine Rechtspartei, außer man bewertet Aussagen wie „Scheiss Juden, Scheiss Moslems“ oder „Wien darf nicht Chicago oder Istanbul werden“ und die übrigen Rülpser und Pforze der  Freiheitlichen als Ideologie! Schließlich bedeutet Ideologie „Weltanschauung“, und wie soll man die Welt wirklich ansehen, wenn der Blick durch Rülpser und Schase (ostöst. Ausdruck für „Pforze“, damit es auch Herr Thomas Schmid aus Westentascheldorf, Verzeihung, Westendorf in Tirol versteht) getrübt wird?

   Ja, die Chats zeigen ganz eindeutig, dass „Ideologie“ und vor allem „Charakter“  auch für die Türkisen niemals gekannte Fremdwörter darstellen, die entsprechenden Ersatzausdrücke sind Machtgier, Geldgier, Unverschämtheit, Korruptionsverliebtheit, Widerlichkeit gegenüber der österreichischen Bevölkerung („Reisen mit dem Pöbel“ oder „Anstellen mit den Tieren auf ein Leumundszeugnis“) und neuerdings auch Kriminalität!

   Ja, lieber Wasti, ich darf Dich als Älterer und akademisch weit Erfolgreicherer (es steht Univ.Dozent gegen Studienabbrecher) doch duzen, eigentlich eine große Ehre für Dich, Du bist auch der erste Bundeskanzler, dem ich das Du-Wort anbiete, vor allen anderen hätte ich viel zu viel Respekt gehabt, genauso wie vor so manch wirklichem schwarzen Politiker wie Alois Mock, Erhard Busek oder Reinhold Mitterlehner, den Du ja wirklich auf widerlichste Weise fertiggemacht hast, der arme Reinholdi hat ja sogar ein Buch darüber geschrieben, um der Bevölkerung zu zeigen, dass Du Engelsgold sprichst, aber Höllenglut schürst! Als Du-Bruder darf ich das ja wohl sagen! (Bitte, wenn Du meinen Du-Antrag ablehnst, schreib mir doch einfach ein e-mail oder einen Blogeintrag!) Aber bring bitte nicht die Einkommenshöhe als Argument Deiner Überlegenheit ins Spiel, die ist natürlich bei Dir weit höher, aber doch nur ein Drittel Deines Busenfreundes Thomas; und vergiss bitte Eines nicht: Du hast heute noch Millionen Freunde, aber wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde; Du bist ja heilig, also kennst Du natürlich das Neue Testament: Jesus wurde am Palmsonntag gefeiert und fünf Tage später gekreuzigt! Wenn ich das mit Deiner Situation vergleiche, würde ich sagen, wir befinden uns am Mittwoch vor dem Gründonnerstag, 23.00 Uhr! Und vergiss bitte nicht, Dein Heiligenschein besteht nur aus LED-Lämpchen!

  ***Für Nichtbiologen: die oben genannte Ausdrucksweise bedeutet lediglich, dass keine einzige weibliche Verteidigerin die angeklagten „Herren“ verteidigte! Frauen haben ein intuitives Gefühl für Gerechtigkeit und treten daher bei Verhandlungen gegen männliche Politverbrecher nur als Richterinnen auf! Dass sie auch klüger als männliche sogenannte „Staranwälte“ wie zum Beispiel Herr Ainedter sind, zeigt das Erstinstanzurteil gegen KHG; alle aufrechten Österreicher, die Anhänger des Rechtsstaates sind, befürchten die Bestätigung des Urteils, erhoffen aber eine Hinaufsetzung der unbedingten Haftstrafe zumindest auf eine zweistellige Zahl (Wieder nix für´n Blümel!)


 [W1]

 [W2]nd Pforze

Ist das Deutsche dem Englischen wirklich konkurrenzlos unterlegen?

   Wir bewundern immer die klare und einfache Weise, auf die englische Sprache und Schrift funktionieren; man muss nicht wie im Deutschen endlose Wortkaskaden abstandslos aneinanderreihen, speziell Gebrauchsanweisungen lassen sich englisch einfach leichter gestalten als deutsch. Möglicherweise zeigen das auch die „Benützer“ (typisches Beispiel, acht Buchstaben notwendig, und dazu noch ein Umlaut!) Briten und Amis erledigen das mit „user“, also vier Lettern, und mit irgendwelchen Umlautzeichen oder ähnlichem Quatsch wollen sie sich schon gar nicht belasten! Deswegen hat ja die denglishe Sprache so gut eingeschlagen!   

   Offenbar geht es auch den Benutzern anderer Sprachen so, daher wimmelt etwa die europäische Schilderlandschaft auch von frenglish, danglish, spenglish, unglish, slowenglish und slowanglish, rumenglish usw. Blöd wird die Sache allerdings dann, wenn zum Beispiel ein deutsches und ein denglishes Wort einen völlig anderen Sinn ergeben: es existierte in unserer Nähe ein Designgeschäft, das warb nicht nur mit dem bereits in Deutsch nicht gnz geglückten  Schild  OTEPKA DESIGN und zum Überdruss darunter noch mit der Aufschrift BAD DESIGN, als ob das mit der anderen Werbung nicht schon klar beschrieben wäre!

  Warum ein Wiener Linienbus an der Stelle, wo sonst das Ziel angezeigt wird, die Aufschrift OTTAKRINGER BAD trägt und somit die gesamte Bevölkerung eines großen und geschichtsträchtigen Wiener Gemeindebezirks als schlecht bezeichnet und verunglimpft, war mir auch nie klar!

   Man kann den Unterschied aber auch von der anderen Seite aus betrachten: die englische Sprache ist schlicht und einfach simpel (sehen Sie, im Deutschen kann man in einem korrekten Satz gleich drei ähnliche, aber nicht vergleichbare Worte unterbringen und damit eine klare, aber doch differenzierte Aussage treffen! Schlicht schreit fast nach seinem kongenialen Wortpartner „ und ergreifend“, es ist das die Einfachheit positiv betreffende Wort im Sinne der „stillen, schlichten Größe“. Einfach ist im einfachen Sinne des Wortes einfach einfach! Simpel wiederum ist mit Ausnahme des e-losen Kabaretts Simpl, in dem grandiose und keineswegs simple Wortspiele zum Besten gegeben wurden und werden, der negative Gegensatz der Einfachheit, so wie sich auch viele heutige verantwortliche Politiker der englischsprechenden Welt eben nicht in „stiller Größe“, sondern in simpler Primitivität präsentieren, zum Beispiel Boris und Nigel in Old England und Trump in den USA. Es ist für diese Simplizität ja auch bezeichnend, dass beide dazugehörige Staaten sprachlich und textlich nicht wie vernünftige Staaten mit einem Eigennamen, also etwa Italien, Frankreich, Österreich…bedacht werden, sondern nur in Abkürzungen UK und USA existieren, selbst der Ausdruck „Großbritannien“ läuft ja lediglich unter GB und wird außerdem nach dem Austritt Schottlands und der Angliederung Nordirlands an die Republik Irland nur mehr unter LB bekannt sein. Schließlich möge man ja nicht in einem lateinamerikanischen Land von „Amerika“ sprechen und dabei die USA meinen, man wird sonst einen Scheisssturm mit drei „s“ ernten, die eingedeutschte Variante des denglishen shitstorms auf spanisch oder portugiesisch, und die können das wirklich, denn Amerika ist bekanntlich ein Doppelkontinent, der von Alaska bis Feuerland reicht! Hab´ ich schon einmal bei einem Kongress von argentinischen Kollegen gegenüber US-boys gehört, die spanische Sprache ist für so etwas sehr gut geeignet!

   Ich möchte Ihnen gerne zwei Beispiel für den nicht unbedingt nachteiligen Unterschied des Deutschen im Vergleich zur englischen Sprache geben:  

1)Re-gieren-immer und immer wieder nach Macht und Geld gieren! Ist es nicht wunderbar, wie klar ein kurzes Verb in Verbindung mit einer noch kürzeren Vorsilbe Sinn und Ziel dieser Tätigkeit beschreibt? Dem kann die englische Sprache nur ein nichtssagendes und farbloses „govern“ oder „rule“ entgegenhalten!

2) Die deutsche Sprache kann mit immer gleichen Worten und nur Austausch der Vorsilben viel Verschiedenes ausdrücken, ein Beispiel:

Wird der Durchfall wieder zuschlagen?  Frage eines Arbeitsgebers, wenn sich ein Angestellter häufig mit Durchfall in den Krankenstand abmeldet.

Wird der Durchschlag wieder zufallen? Fragt man sich, wenn ein aufgeschlagenes Kassabuch auf der Seite des eingelegten Durchschlags immer wieder zufällt.

Wird der Zufall wieder durchschlagen? Frage, wenn bei der Entscheidungsfindung des Vorgesetzten wieder einmal nur der Zufall eine Rolle spielt.

Wird der Zuschlag wieder durchfallen? Bange Frage eines Angstellten, ob auf den  versprochenen Lohnzuschlag wieder einmal vergessen wurde!

    Probieren Sie einmal das Gleiche mit den entsprechenden englischen Ausdrücken! Sie werden „in simpler Einfalt und schlichter Größe“ schlicht und einfach scheitern!

Der tiefe Fall einer „Staatstragenden“ Partei-Teil 3-Korrumpierbarkeit und kriminelle Aktionen

     Der letzte Absatz des Teils 2 des Niedergangs einer „Staatstragenden“ Partei  leitet bereits zum Teil 3 über, wobei Unfähigkeit, Widerlichkeit und Kriminalität durchaus auch kombiniert auftreten können! Das Problem der türkisen Regierungsriege ist nicht nur ihre Unfähigkeit, obwohl wir ein derartiges fachlich-politisches Versagen bisher nicht von schwarzen, sondern nur von freiheitlichen PolitikerInnen erlebt haben.Die ÖVP ist aber offensichtlich der Meinung, dass sie auch in Sachen K und K (Korruption und Kriminalität) Aufholbedarf gegenüber der FP hat!

   Begonnen hat das ja natürlich bereits bei Schwarz-Blau eins mit Herrn Strasser (ohne Doktortitel, als Arzt würde mir dieser bei einer rechtskräftigen unbedingten Haftstrafe selbstverständlich aberkannt!) Er wurde rechtskräftig wegen Bestechlichkeit verurteilt, sass von drei Jahren unbedingter Haft genau sechs Wochen wirklich ein, beim Bundesheer wäre das gerade die Frist der Grundausbildung! Also, Herr Strasser hat die Häfen-Grundausbildung, aber keine weitere Spezialausbildung absolviert! Ja, mit schwarzem Hintergrund lebt es sich auch als Häftling deutlich leichter, wie heisst es so schön, alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich, nur Schwarz/Türkise sind in Österreich ein bisschen gleicher!)

   Es folgt nun Karl Heinz Grasser mit noch nicht rechtskräftigen acht Jahren. Sie werden einwerfen, der war ja bei der FPÖ-ja, richtig, aber als charakterliches Vorbild mancher Nachfolger der rechten Reichshälfte, etwa Robert Lugar (FPÖ-BZÖ-Stronach-FPÖ…, wir wissen, rechts stehen die untadeligen Charakterhelden, das war schon unter Adolf so!) wechselte KHG auf die dräuenden Bitten Wolfgangs Schüssels zur Volkspartei, weil er natürlich völlig unersetzlich war! Jeder Deal, ob BUWOG, Linz-Tower, Eurofighter etc. wäre ohne ihn völlig undenkbar gewesen! Trotz der weissesten aller Westen, nach Einsatz des Weißen Riesen und hunderter Persilpackungen, ja sogar Dash, wurde er von einer bösartigen Richterin dennoch zu acht Jahren Haft verurteilt. Wie böse ist doch diese selbständige Justiz, die die Besten der Nation gesiebte Luft atmen lässt!

   Ich, sowie alle Menschen, die ich kenne, hoffen auf eine Bestätigung oder Hinaufsetzung des Urteils, nicht, weil der Verlauf der langen Verhandlung in Kombination mit den Telefonaten der tollen Trias KHG-Meischi-Piech nebst des geheimnisvollen Geldtransportes von Liechtenstein zur Schwiegermutter und diverse Geldtransaktionen über berühmt-berüchtigte Zwischensatationen (es fallen da immer wieder exotische Namen wie Cayman-Inseln, Belize, Luxemburg, Heimat des untadeligen? Ex-EU-Chefs, Jersey…) das Urteil als gerechtfertigt erscheinen lassen, sondern weil alle meine Freunde sowie offenbar die Mehrheit der österreichischen Bevölkerung und natürlich auch ich, wie Sie ja aus dem Text erkennen können, einfach böse Menschen sind! Ja, Karli-Heinzi, so ist einfach das Leben (oder so einfach ist das Leben), die Welt und auch die Schwiegermütter sind sehr schlecht! Aber, lieber Carlo-Henrico, gib doch zu, Du hast die Saite einfach überspannt! Man macht sich nicht jahrelang über die österreichische Bevölkerung lustig und provoziert sie mit Ausdrücken einer „superreinen Weste“, auch wenn man die teuersten Anwälte der Republik bezahlen muss, das bis zur Berufungsentscheidung und dann hoffentlich endgültig; ja, ich weiss, ich bin ein grauslicher Mensch, aber Spott erzeugt Gegenspott! Und, mon cher Charles Henri das Herumlamentieren über die Prozessdauer kann ich schon gar nicht hören, die hast Du Dir ja selbst und Deinen grandiosen Anwälten zu verdanken, Ihr habt nichts, aber auch gar nichts ausgelassen, was die Verhandlungsdauer verlängerte!

   Irgendwie erhebt sich natürlich schon die Frage, ob Politiker mit dem Namen ..asser kriminelle Gene haben! Da käme ja auch der Ägypter Gamad Abd-el-Nasser hinzu; die einstige „Königskobra“ Riess-Passer war zwar giftig (Kobras haben Nervengift, das die freie Atmung lähmen kann), aber nicht kriminell!

   Aber, kommen wir zur Gegenwart; natürlich stehen hier noch keine Urteile parat, aber die Indizienlage ist fallweise einfach erdrückend!

  Bleiben wir zunächst bei den Widerlichen: da existiert  „Hangar, der Schreckliche“ alias Andreas Hanger, der türkise Scharfmacher aus Waidhofen/Ybbs, Einpeitscher der VP-Attacken gegen die unabhängige Wirtschafts-und Korruptionsstaatsanwaltschaft, gegen NEOS und andere verderbliche Kritiker der „einzig wahren und reinen politischen Lehre des Sebastian Kurz“.

  Ein weiterer Leibsklave des Hl.Führers, für den ich mich besonders geniere, weil er auch Abgeordneter im Wiener Landtag für meinen Heimatbezirk Penzing war, ist Wolfgang Gerstl, der damals noch ganz vernünftig erschien, aber jetzt „des Heiligen Kettenhund“ beim Untersuchungsausschuss spielt. Offensichtlich treiben 20 Jahre als VP-Abgeordneter auch ursprünglich durchaus honorige Menschen in die typische Charaktereigenschaften dieser Partei-Aggressivität, Rechthaberei, unsaubere Attacken gegen Justiz, politische Gegner und die freie Presse, Tauschgeschäfte Parteiunterstützung gegen Gesetzesänderungen (da können sie noch von Strache lernen!), also das gesamte Rüstzeug, das die Türkisen so gekonnt ausspielen, und das sie noch viel stärker im Vergleich zur früheren schwarzen Volkspartei als Demokratie-und Rechtsstaatgefährdende ideologielose „Seilgefährten-Interessengemeinschaft“ kennzeichnet!

   Der Säckelwart Blümel zeichnet sich ja nicht nur die oben beschriebenen Unfähigkeitsparameter, sondern noch zusätzlich durch besonders widerwärtige Einlagen aus, also nicht nur berufliche Impotenz, sondern auch noch soziale Impertinenz („Imp+Imp“): trotz Forderung nach Finanzakten durch den Parlamentsausschuss muss erst der Bundespräsident höchstpersönlich auffahren, um diese Akten auch tatsächlich herauszuholen, die dann unter einer erhöhten Geheimnisstufe nicht elektronisch, sondern auf Kosten eines nicht unbeträchtlichen Anteil des österreichischen Waldes in Papierform geliefert werden. Für die Geschichte der Zweiten Republik ein bisher einzigartiger Auftritt!

   Ein weiterer Widerlicher dürfte der ehemalige Justizminister Brandstetter sein, obwohl ich das kaum glauben konnte: na gut, ich bin vielleicht kein besonderer Menschenkenner, aber auch dieser erschien mir als Justizminister eine rühmliche Ausnahme unter den Durchschnittsschwarzen, obwohl der fliegende Wechsel vom Justizchef zum Verfassungsgerichtshof voll in die VLdVP (Versorgungslinie der Volkspartei) passte; die Raiffeisenkasse hat aufgeatmet: endlich einmal ein schwarzer Expolitiker, den sie nicht übernehmen, aufpäppeln und verköstigen musste, eine Seltenheit, und der Druck arbeits-und kenntnisloser Hocheinkommenspolitiker aus der VP wurde immer größer! Die Chats dürften nun die wahre Einstellung des Herrn Brandstetter ans Tageslicht gebracht haben!

Sie merken, wie ich immer wieder versuche, manchen türkisen Größen positive Aspekte abzugewinnen; bei Einem kann ich das allerdings wirklich nicht:

   Dieser erscheint mir, nein, er ist es wirklich, Brandstetters Chatpartner Pilnacek, auch voll ÖVP-verankert, als wahrer und echter Widerling; voller Rassist, Frauenfeind, widerlicher Anpreiser seiner Frau für einen höheren Posten in der Steiermark beim dortigen ÖVP-Landeshauptmann (der aber zu seiner Ehrenverteidigung offenbar nicht einmal geantwortet hat), aber auch unter der Anschuldigung, Parteifreunde vor Hausdurchsuchungen gewarnt zu haben; dies würde strafrechtlich einem schweren Amtsmissbrauch entsprechen und laut Gesetz bei Verurteilung mit einer mehrjährigen unbedingten Haftstrafe geahndet werden. Wir Linken sind gespannt, aber unterstützen die Justiz gegen die unglaublichen türkisen Angriffe, die natürlich einer Schuldbewussten Verteidigungshaltung entsprechen, so gut wir können!

   Möglicher-, ja eher wahrscheinlicherweise kann man in mehreren Jahren und nach Abschluss zahlreicher Gerichtsverhandlungen, die auch die Verbindung mancher „honoriger“ Firmen, die intensive Fortbildungsaufenthalte in Süditalien, speziell Raum Neapel, Kalabrien und Sizilien absolviert haben, um diese erlernten Fähigkeiten auch in Karlsplatznähe zu transferieren, zur türkisen Truppe voll durchleuchten! Da spielt vielleicht auch der klitzekleine Player aus der VP-Wirtschaftskammer, benannt nach dem Zentrum des OÖ Innkreises mit inem „l“ hinten dran, der als dafür Verantwortlicher einige hundert „einarmige Banditen“ ob der Legalität ihrer Technik genau null mal (Sie erinnern sich, die Null ist eine Zahl, die wir bereits beim  Großwesir des heimischen Finanzwesens genauer erörteten!) überprüfte und dafür offenbar gräflich honoriert wurde, eine klitzekleine Rolle! Das Leben ist ja überhaupt ein Spiel, häufig meist ein illegales, das weiss man natürlich in unmittelbarer Nachbarschaft der Secession am besten! Wer jetzt schon mehr darüber erfahren möchte, besuche die österreichischen Spitzenkabaretts!

Der tiefe Fall einer „Staatstragenden“ Partei, Teil 2- „Leistungen“

   Sie finden, die Einleitung wäre eine Übertreibung? Ich darf Sie daher etwa an die erste Coronahandlung des Bundeskanzlers erinnern: er ließ die internationalen Gäste aus Ischgl an einem einzigen Tag ohne Rücksicht auf Verkehrsverbindungen, Flugdaten, Notwendigkeit weiterer Übernachtungen etc. planlos aus dem Paznauntal hinauswerfen, sodass diese ohne größere Probleme zunächst Tirol und dann ganz Skandinavien Virusmäßig versauen konnten, anstatt sie geplant zu evakuieren!

   Sein ihn anbetender Finanzwesir hatte etliche, bisher in der Geschichte der Zweiten Republik nie gekannte mathematische Probleme mit der Budgeterstellung: dabei handelt es sich nicht um Stellen hinter dem Komma, sondern um mehrere Nullen davor; wer rechnerisch gesehen mit Nullen nicht kann, ist vielleicht selbst ein Null, Komma? Ich kann mich noch sehr gut erinnern, als unsere sehr engagierte Volksschullehrerin die Million durchnahm: sie klärte uns darüber auf: „die Million ist eine sehr große Zahl! Will man bis zu einer Million zählen, braucht man 12 Tage dafür!“ Aber vielleicht hat das kleine Gernotschkerl keine so engagierte Volksschullehrerin gehabt, oder es war an  diesem Tag gerade an den Masern erkrankt? Wir wissen heute, die Masern können das Rechnen und das Erinnern ganz schön durcheinanderbringen, denn mit seiner Merkfähigkeit könnte er wahrscheinlich nicht einmal in einer Alzheimerklinik (ich meine dabei unter den Patienten!) brillieren, oder macht er sich einfach über den parlamentarischen Untersuchungsausschuss lustig? Regierungsmitglieder, die gesetzliche Einrichtungen der Republik verhöhnen, mag ich überhaupt nicht, und demente Finanzminister auch nicht! Möglicherweise ist er aber der einzige oder beste, den die Volkspartei aufbieten kann? Der Vergleich macht uns sicher!

   Denn gibt es zum Beispiel noch die Sprechpuppe des Kanzlers von Landwirtschaftstouristischer Seite; ihre Meisterleistung war die Sperre der Wiener Bundesgärten im ersten Corona-Lockdown, während die Wiener Stadtgärten und -parks Gott sei Dank geöffnet blieben. Es gab also zahlreiche WienerInnen, die vor den geschlossenen Toren von Schönbrunn und Co. ohne Abstand spazierten und sich dabei ansteckten!

  Der Arbeitsministerin ging es da besser, und mit ihr auch der Republik: bevor sie zu ihrer ersten Meisterleistung überhaupt ausholen konnte, wurde sie bereits von ihrer abgeschriebenen Dissertation einge-, ja sogar überholt! Dabei weiss man nicht, ob das Erschleichen eines akademischen Titels unter die Rubrik unfähig, widerlich oder kriminell fällt, vielleicht unter alle drei?

   Auch die Wirtschaftsministerin agierte getreu dem Buchtitel des großen Österreichers Paul Waclawick „Anleitung zum Unglücklichsein“, nur traf sie damit nicht sich selbst, sondern  die Steuerzahler: aus dem Plan des „Online-Kaufhauses Österreich“, das Amazon in die Schranken weisen sollte, wurde wegen bewundernswerter Inkompetenz der Beteiligten ein absoluter Rohrkrepierer! Aus Erleichterung darüber lässt sich der Amazonchef sogar ins Weltall schießen. Möge er doch oben bleiben, er wird der Welt nicht wirklich abgehen!

   Bleiben wir aber gleich beim Rohrkrepierer, einen solchen verursachte auch die „Verteidigungs“-Ministerin. Seit etwa 50 Jahren versuchen zahlreiche ihrer Kollegen, das Bundesheer endlich umzubringen, ich glaube aber, ihr ist es wirklich gelungen: in der Coronakrise wurden die armen Soldaten für alles Mögliche eingesetzt, nur nicht für die Ausbildung zur Landesverteidigung. Sie durften Kranke in Heimen pflegen, in Supermärkten arbeiten, Post verteilen (im Gegensatz zu den VP-Politikern, die verteilen Posten an die Meistbietenden) und, und, und…Ich war selbst bei einer Gebirgsjägereinheit, wir lernten damals, das BH hätte verfassungsmäßig die Aufgaben der Landesverteidigung und der Katastrophenhilfe; vom Brief-und Paketaustragen sowie vom Bobschauswischen in Pflegeheimen war damals eigentlich nicht die Rede, ich dachte immer, dafür gibt es den Zivildienst!

   Was ist eigentlich Außenpolitik? Bis zum Hissen der israelischen Flagge auf dem Bundeskanzleramt wusste ich gar nicht, dass wir auch einen Außenminister besitzen, und jetzt habe ich dessen Namen schon wieder vergessen. Vielleicht kommt das davon, dass Kurz die gesamte Außenpolitik, die er hauptsächlich auf seine Vorbilder Ungarn und Polen beschränkt oder maximal Netanjahu umschwärmt (wahrscheinlich schweißt die gerichtliche Anklage beide zusammen!) eigentlich selbst betreibt (Verzeihung, auch Liechtenstein ist wichtig, dort kann man ja, wie Grasser gezeigt hat, nach der Amtszeit seine Schäfchen, pardon, die Schäfchen der Schwiegermutter ins Trockene bringen), und die tatsächliche Außen-und Wirtschaftskontaktpolitik mit wichtigen Staaten und Handelspartnern macht ja eh der der Bundespräsident! Gott und die österreichischen Wähler mögen vdB noch lange in Amt und Würden behalten, ein Staat, der eine Regierungspartei mit derartigen Figuren hat wie Österreich braucht zumindest einen Mann, zu dem man aufblicken kann!

  Schließlich ist das arme Österreich von bösen Nachbarn umgeben: die Schweizer sind viel reicher, Bayern und Tirol können seit Andreas Hofer nicht mehr miteinander, und der Söder, das hat schon der Platter gesagt, der isch oan echta Tirolerfeind! Mit der linkslinken Oma in Berlin will ein Orban-Bachelor schon gar nichts zu tun haben, die Zieglbehm brauch´ma a net, in Italien wütet Corona und aus Slowenien dräuen immer wieder dunkle Gestalten der Balkanroute herauf, obwohl der dortige Boss auch schon ganz brav in der Unterrichtsklasse von Victor Orban mit gespitzten Ohren die Schulbank drückt!

   Der Unterrichts-und Wissenschaftsminister hatte als Aufgabe nur ein immer wiederkehrendes Spielchen: die Schulen sperr´ ma zua, dann wieda auf, fünf Tage später wieda zua, dann mach´ ma in drei Wochen wieda  auf, na, erst in sieben Wochen, oba nur für de halberten Schüler mit Maske, na, ohne Maske, na, lieber do mit ana Mask´n. Musik und Turnen kennen´s daham am Balkon, oba bitt´sche nur allanich! Bei da Mathematura im Zwanz´ga Johr hau ma glei 20% auße, weuil de Gfraster vor´m Computa eh nix g´lernt ham.

   Bei de Unis scheiß´ ma überhaupt net umananda, de sperr´ ma glei bis zum Frühjahr 22!

   Der Innenminister! Eine martialische Erscheinung mit noch martialischerer Sprache und großartigen Entscheidungen im Interesse der heimischen Wirtschaft, schon in der Bundeshymne besungen („Land der Hämmer…“), aber natürlich ein innerlicher Kurzzwerg wie alle seiner MinisterkollegInnen! Grundtendenz: ich kann nichts dafür, aber wir schicken alle Asylwerber, die etwas gelernt haben, nach Hause zurück. Die Straffällig Gewordenen behalten wir, vielleicht kann man sie in Zukunft parteipolitisch einsetzen? Oder vielleicht beim Heer, wenn die österreichischen SoldatInnen nur mehr stricken, häkeln und Windelwechseln können?

  Schuld ist natürlich die österreichische Gesetzeslage, nicht der Hammer aller Hämmer selbst, er ist ja nur der willenlose Vollzugsgehilfe! Ja, lieber Innenminister, welche Partei ist dann dafür verantwortlich, dass dringend gebrauchte und hier um österreichisches Steuergeld augebildete KöchInnen, KellnerInnen, KrankenpflegerInnen usw. abgeschoben werden? In einem muss man dem Verteidiger terroristischer Aktionen allerdings schon Recht geben: auffällig gewordene Radikalmuslime, die sich mit Gesinnungsgenossen Polizeibekannt treffen und ebenso Polizeibekannt in Slowenien Munition besorgen, lässt man lieber unbehelligt, die könnten ja gefährlich sein! Aber auch vor voll integrierten Schülerinnen aus Georgien und Armenien, diesen radikalislamischen ehemaligen Sowjetrepubliken muss sich ein ausgewachsener Polizist schon hüten,  daher fort mit ihnen, mitten in der Nacht, unter Einsatz einer gesamten Polizeibrigade mit Hunden, auch wenn die EU-Gesetzgebung die Abschiebung von Kindern rechtlich untersagt! EU, wer oder was ist das?  Wurscht, unser Vorbild, der Victor in Budapest macht das auch ungestraft, und das ist eine Hausübung, die der Wasti vom magyarischen Vicki bekommen und mit einem „Sehr gut“ bestanden hatte!

   Wir kommen zum Integrationsministerium: die derzeitige Chefin desselben hat natürlich ein leuchtendes Vorbild in diesem Mysterium, den Bundeskanzler in Person, den Schließer der Balkanroute und anderer Ruten, die ihm die Bösen Linksgrünen ins Fenster gestellt hatten, den Menschenfreund, dem tausende Frierende und Durchnässte in einem unsäglichen griechischen Lager inklusive zahlreicher Kinder völlig wurscht sind, nur um den Freiheitlichen ein paar Stimmen bei der nächsten Wahl abzuluchsen! Ein charakterlich zutiefst widerwärtiges Schauspiel, verbrämt durch schöne Worte, denn solche kann er wirklich gut aus sich herauslügen, ich muss öfters gegen Tränen der Rührung ankämpfen, seine absolute Stärke!

   Nun, die derzeitige integrative Kurzsklavin fährt natürlich voll auf dieser Linie und entwarf einen „muslimischen Kompass“, der alles Mögliche ermöglicht, nur nicht die Integration der MuslimInnen. Er ermöglicht aber zum Beispiel die Ortung muslimischer Einrichtungen für Rechtsradikale Drohungen und auch Terrorakte. Sie musste den Kompass  zuletzt einschränkend für eine Registrierungspflicht neu eichen lassen, versteht das alles aber gar nicht.

  Ja, ich glaube, das ist das Hauptproblem der türkisen Regierungsriege, sie versteht das alles nicht! Ja, ich habe sogar den Verdacht, sie versteht überhaupt nichts! Sie hat nicht begriffen, dass ein ÖVP-Verfassungsrichter, der für die Verfassungsrechte des 21.Jahrhunderts stehen sollte, nicht widerliche „private“ Chats mit einem unsäglich machtgeilen ÖVP-nahen Beamten im Justizministerium betreiben kann, in denen von der „Entfernung“ eines unabhängigen Staatsanwaltes und von rassistischen Angriffen gesprochen wird und Kolleginnen wegen ihres Geschlechts kritisiert werden! Wir sollten uns erinnern, dass vor einigen Jahren in der „Fakultätsvertretung Jus Männerkollektiv“ widerliche antijüdische Witze die Runde machten, etwa unter dem Titel „Leaked Anne Frank Nudes“  mit einem Haufen Asche samt Rose, oder ein Hitlerjugend-Mädchen mit Hakenkreuz-Fähnchen in einem Korb und Hasen am Arm samt dem Bildtext: „Ich wünsche Frohe Ostern den Männern und auch Pussys dieser illustren Gruppe“. In den Kommentaren ebenfalls lustig gefunden wurde ein Bild eines badenden Burschen mit Down-Syndrom mit Dreizack im Arm und dem Titel „Poseidown“. Ein „großartiges“ Wortspiel!

  Ich habe bisher keinen Hinweis erhalten, dass unser Bundeswasti aus diesem Grund sein Jusstudium abgebrochen hätte, und diese großartigen, humorvollen Studenten könnten nun bereits so weit sein, dass sie Richter-und Staatsanwaltsposten etc. bekleiden, wenn Gesinnungsbrüder vom CV vorne kräftig angezogen und hinten kräftig angeschoben haben! Es besteht vielleicht die Hoffnung, die ja bekanntlich zuletzt stirbt, sogar bei manchen Volksparteipolitikern, dass sie ihre Einstellung etwas geändert haben! Vielleicht haben sie das Hakenkreuzfähnchen weggelassen, als sie gemerkt hatten, dass selbiges beim Heiligen Sebastian nicht so gut angekommen ist?

   

Der tiefe Fall einer „Staatstragenden“ Partei-Teil 1-Einleitung

    Wir haben seit Kurz II (so jung und schon zwei Regierungen z´sammg´haut, alle Achtung!) endlich wieder ein junges Team, das uns nach Haiders Buberltruppe (wir erinnern uns noch sehnsüchtig, KHG als der Liebling aller präsumptiven Schwiegermütter mit Ausnahme der eigenen, Helmut Rumpold als Mann fürs Grobe sowie ein paar rasch wechselnde Scheinminister unter dem Regime der Herren Hochegger, Meischberger und Co.) so heftig abgegangen ist! Unsterblich bleibt der Leitspruch dieser Regierung, die nicht über den Schüsselrand blicken konnte und korruptionsmäßig  bisher unbekannte Meilensteine setzte, vom Tankstellenpächter und realen Obervizekanzler Meischberger in eine Ewigkeitsfrage gegossen: „Wo wor mei Leischtung?“ Nachdem sich das jedes einzelne Regierungsmitglied von Schwarzblau I im stillen Kämmerlein mit „nirgendwo“ beantworten musste, zerbrach diese Regierung!

   Die Beschreibung der Steuerverschwendung der Regierung Schüssel, allein mittels der Eurofighter, würde etwa ein Drittel der Nationalbibliothek füllen! Aber nein, durch die berühmten „Gegengeschäfte“ wurde Österreich ja bekanntlich zur weltweit führenden Wirtschaftsmacht!

   Diesmal ist es eine Mäderl-Buberl-Partie, ein bißchen aufgemotzt mit äußerst wissenschaftlichen Senioren, zuletzt wurde ein Mäderl, dessen akademische Ehren offensichtlich ungeklärt im Sinne einer akademischen Kläranlage (also nicht sauber) waren, gleich durch einen Universitätsprofessor ersetzt, um solchen Unbill nicht nochmals zu erleben!

   Manche dieser Mäderl und Buben haben im Geschichtsunterricht möglicherweise geschlafen (nein, nicht so tief wie die freiheitliche Fraktion, die den gesamten Geschichtsunterricht, zumindest von 1938-1945 verschlafen hat), aber das Kapitel über Korruption ist an ihnen beiden offenbar völlig vorbeigegangen.

   Das Ergebnis lässt sich am besten mit der vorweggenommenen Antwort „nichts“ auf die gestellte Frage „Was hat der türkise Regierungsteil bisher geleistet?“ beantworten; dabei stimmt die Antwort leider nicht, denn nichts wäre im Vergleich zu den tatsächlichen Aktivitäten der Nichtgrünen Regierungsmitglieder gegenüber der Republik Österreich eigentlich ein großer Gewinn gewesen!

The Easterrich Round Wireless-Far-away-seeing reports for British people over the inner political situation in Austria (with oversetting)

Short is me honorably said sausage. I am onhanger of the greens. Short makes the againstpart of Robin Hood, he berobbs the poor and gives it the empires! His moneyminister „little flower“ seems me debrained, he forgot everything in the underseekingsoutshot! His undergivener offordered Wolfgear Little Barley undersupports little flower nothingthemorenotwithstanding!

   Todaytodays is the correct oversetting because of the wide forbroaded perfecct Denglish not so total heavy, but the actions of the homeish offbeordered are not forstandable for British people flatsolittle how for the Easterricher befolkings who nothingtheinspiteof give their voice these people and later wish them to the devil, although they becostume Basti Short as Messiah!

  The only underdivorce between Short and Boris Johnson is easy heknownable: Short has a beautifuler hairstyle! The activities of both are in the same sense weakersensily; Johnson has it but easier, he can himself outtalk on the opening speech of the Queen!

   Hear in our next bycarry about the talkpuppet in the landhostship ministery, the off- recognition of the doctortitle because of offwriting of her dissertation of the working ministress and the mathematical genius only with some little problems with some zeros in the budget and one zero on top of the financial ministery.

   Servant and tschüss until to the next sitting!

Der ORF berichtet für Briten über die innenpolitische Situation Österreichs (mit Übersetzung)

  Kurz ist mir ehrlich gesagt wurscht. Ich bin Anhänger der Grünen. Kurz macht das Gegenteil von Robin Hood, er beraubt die Armen und gibt es den Reichen. Sein Finanzminister Blüml scheint mir enthirnt, er vergass alles im Untersuchungsausschuss! Sein Untergebener Abgeordneter Wolfgang Gerstl unterstützt Blüml nichtsdestotrotz!

  Heutzutage ist die korrekte Übersetzung wegen des weit verbreiteten Denglisch nicht so ganz schwer, aber die Handlungen der heimischen Abgeordneten sind für Briten ebenso unverständlich wie für die österreicheische Bevölkerung, die  nichtsdestotrotz diesen Leuten ihre Stimme gibt und sie etwas später zum Teufel wünscht, obwohl sie Wastl Kurz als Messias betrachtet!

  Der einzige Unterschied zwischen Kurz und Boris Johnson ist leicht erkennbar: Kurz hat eine schönere Frisur! Die Aktivitäten beider sind im gleichen Sinn schwächersinnig; Johnson hat es aber leichter, er kann sich auf die Eröffnungsrede der Königin ausreden!

   Hören Sie im nächsten Beitrag über die Sprechpuppe im Landwirtschaftsministerium, die Aberkennung des Doktortitels der Arbeitsministerin wegen Abschreibens und das Mathematikgenie im Finanzministerium, das nur einige kleine Probleme mit Nullen im Budget und auch mit einer Null an der Spitze dieses Ministeriums hat.

   Servus, und tschüss, bis zur nächsten Sitzung!

Wie ich mir einen schönen Post-Corona-Sommerabend vorstelle

Als Bauern tags schwer rackerten

und abends nicht mehr ackerten,

saßen im Feld die Nackerten

und aßen vom Verhackerten

(wenn sie es nur derpackerten!)

Die Fackeln dazu flackerten.

die Hendln dazu gackerten,

die Ohren dazu schlackerten.

   Natürlich halte ich dieses kurze Friedensverbreitende Gedicht poetisch für gleichwertig zu Goethes Bäckerballade „Über allen Zipfeln ist Ruh, über allen Kipfeln spürest Du kaum einen Rauch…“ Ich würde mir nur einen kongenialen friedliebenden Maler wie etwa Caspar David Friedrich, Friedrich Gauermann oder Friedensreich Hundertwasser wünschen, die diese Idylle in ein Friedrich-/Friedensreiches Bild umwandeln könnten! Auch eine musikalische Umsetzung, etwa durch Wilhelm Friedemann Bach, Friedrich Chopinsky, Verzeihung, Frederic Chopin, oder Friedrich Cerha wäre willkommen! Die philosophische und/oder sozialpolitische Umsetzung dieses abgrundtiefen Textes (darf man in einem Feld sitzen, das Bauern beackert haben, ja, die den ganzen Tag dort schwerst gerackert haben? Darf man Verhackertes unbekleidet zu sich nehmen?) hätte durch Friedrich Nietzsche und Friedrich Engels abgedeckt werden können!

Stolze steirische stählerne Stabreime

Statt still, statt stumm,

stört strammer Sturm

staunende Stille!

Stürmend stürzen Ströme,

stauen Straßen,

strafen Strache, Strasser!

Sterbende Sträucher,

strauchelnde standhafte Steine, störrischer Stahl,

stehenbleibend stählerne steirische Steineichen-Stämme!

Stur stöhnen steife staubige Stiefel;

stetig starren stechend Stiere,

stierend stehen stolze Strauße,

strawanzen, stochernd Stolzalpenwärts strebend,

stammelnd, stotternd, streitend, streichelweich,

staunend, stöbernd!

Striemend strömen straffe, stiebende, ständig steigernde Streifen steiler Stürme,

stemmen Stau-Stufen,

steuern Steyrwärts,

stören Stubenhocker, Stubentiger, Striezelfresser, staatliche Steuerprüfer, Stände-Staatler, Strohmänner,Stabreimer, Sturschädel, Strudelfresser, Stirnhirnge-Störte,Stammtischhocker, Stauverursacher, Starmaniafans, Stethoskopprotzer, Stangensellerieliebhaber, Stalaktiten-Stalagmitenverwechsler…

stärken stachelbewehrte Strahlemänner!

Bemerkenswerte österreichische Preise

Burgenländerwitzeimmaterielles Weltkulturerbe

   Trotz des massiven Einsatzes von Otto wurden nicht die Ostfriesen-, sondern die Burgenländerwitze auf die Liste des immateriellen Weltkulturerbes gesetzt. Begründung der Jury: so gut wie die Burgenländer sind nicht einmal die Ostfriesen! Offenbar hat es der Burgenländerwitz Nr. 327, die Belehrung beim Legen von Rasenziegeln („Das Grüne oben!“) der Jury angetan, da müssen die Ostfriesen w.o. geben! Doskozil zeigt sich hoch erfreut, Otto gratuliert, und ich als halber Burgenländer fühle mich geehrt!

Der Österreichische Videopreis 2019 geht an die schauspielerische Leistung von Herrn Maisinger alias Arno M. Noch nie ward eine derartige Leistung gesehen: Arno geht selbst zum Schredderapparat, nimmt das geschredderte Ergebnis in Empfang, schüttet es wieder in den Schredderautomat und wiederholt diese eindrucksvolle Aktion noch ein drittes Mal! Leider vergisst er, die 90 € Schreddergebühr zu bezahlen, was für einen so großartigen Videokünstler keinen schlanken Fuß macht!

  Unverständlich ist lediglich, dass ein derartig großartiger Videokünstler sich  mit einem Posten im Kanzleramt begnügt, anstatt in Hollywood Karriere zu machen! Obwohl er sich mit dem Kanzleramtgehalt auch die 90€ hätte leisten können, zumindest auf Ratenzahlung oder vielleicht sogar leihweise von seinem Boss Sebastian K.?

Johannes der Täufer-Preis-ja, auch diesen gibt es in einem katholischen Land; er geht immer an den Vorankündiger großer Persönlichkeiten; diesmal wird Michael Jeannee, der dünnste Journalist Österreichs geehrt! Er pries Sebastian Kurz als den Erlöser an, der kommen musste, um Österreich in eine lichte Zukunft zu führen, um den uns ganz Europa beneidet und vor allem Deutschland! Sein Wort des Jahres ist kurz Kurz! Bitte, kennen Sie jemand anderen, der diesen Preis eher verdienen würde?

   Die österreichische Alzheimergesellschaft verleiht jährlich einen Preis für erfolgreiche Erkrankte; der Preis 2020 ging absolut übereinstimmig an Finanzminister Gernot Blümel, der es trotz dieser tückischen Erkrankung bis zum Finanzminister gebracht hat. Die Opposition gratuliert ehrfurchtsvoll, der Koalitionspartner staunt!

   Der Preis der Österreichischen lyrischen Gesellschaft (wie könnte es auch anders sein?) geht an Herbert Kickl für sein Lebenswerk, also die bekannten großartigen Nicht-Einmal-Stab-Reime! Berücksichtigt wurde dabei natürlich auch sein letzter Coup „Kurz muss weg!“, aber dabei noch ohne die Variationen „Kurz muss kurz weg!“ und „Kurz muss kurz weg, aber der Weg muss kurz sein!“ beziehungsweise „Der kurze Weg der Muße“ und  „Der Weg des kurzen Müssens!“

  Der Europäische Korruptionspreis 2019 geht ohne Gegenstimme innerhalb der Jury (trotz eigentlich übermächtiger Gegner wie die ungarische Fides oder die polnische Piss-Partei) an die türkisblaue Regierung in Österreich. Man sieht wieder einmal, wie sich selbstloser Einsatz im Namen der rotweißroten Fahne lohnt! Derzeit streiten sich noch zahlreiche Elitekorruptionisten um die Ehre der Entgegennahme des Preises; zum engeren Kreis der Auserwählten zählen natürlich die Allzeitgrößen „HC mit den Sporttaschen“ (nein, zwar schon ein Märchendichter, aber nicht Andersen), interessant ist aber auch die Bewerbung von KH Grasser im Sinne seines Lebenswerkes; diese beiden dürften zu den absoluten Favoriten zählen, während aber in der ÖVP zahlreiche Jungstars, aber auch ältere Semester in den Startlöchern scharren.

   Der ASKÖ in Verbindung mit der Sportunion stiftete daher einen KWP (Korruptions-Wanderpokal) für einen „fairen“ Korruptionswettkampf der beiden Sieger aus den Ausscheidungsrunden FPÖ und ÖVP, in denen diese die Grünen und NEOS haushoch, ja vernichtend schlugen und sogar die SPÖ mit deutlichem Abstand in die Schranken wiesen! Man darf auf das Finale wirklich gespannt sein!