sicher auf vier Beinen!

Hervorgehoben

           sicher auf vier Beinen

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Hervorgehoben

                                                         überraschenderweise ich

Körperschüttler

Ich hab´s an deiner Stirn gehört

ich glaub´, es ist Dein Hirn gestört!

 

Die Flaschen, die der Weber leerte

erhöhten seine Leberwerte!

 

Da sein Harn die Viren nährte

erhöhten sich die Nierenwerte!

 

Bei Dicken gilt die Halsschlagader

unbestritten als Schmalz-Lager!

 

Die Steirerin hüllt Eierstöcke

geschmückt in schöne Steierröcke!

 

Ihr Gatte, selbst der Hodenlose

trägt allzugerne Lodenhose!

 

Die Verkühlten lasen noch,

als schon verstopft ihr Nasenloch!

 

Man sieht bei wunden Reiterinnen

manchmal schon den Eiter rinnen!

 

Hörst Du die Hunde bellen, Eugen

auf Jagd nach Deinen Ellenbeugen?

 

Streikt manchmal die Ge-bärmutter

ist die Devise nur: mehr Butter!

 

Sind korrekt des Blutes Gase

macht ein Organ was Gutes: Blase!

 

Ein Mikro für den Weisheitszahn?

beim Zahnarzt gibt´s den Zeiss-heitswahn!

 

Niemals wirklich lügen Zungen

liegen in letzten Zügen Lungen!

Auch nie bei tiefen Lungenzügen

sieht der Arzt an Zungen Lügen!

 

Zertret´ich mit dem Ballen Glas

schmerzt dann auch die Gallenblas!

 

Sollst Du am Hals ihn packen? Nein!

leidet er an Nackenpein!

 

Verrecken und Ersaufen im Mittelmeer!

Unser juveniler Kanzler hat die NGOs des Schleppertums bezichtigt. Das kam Gott sei Dank (so es einen solchen gibt, über dem Mittelmeer dürfte er sich leider derzeit nicht aufhalten!) nicht überall so gut an wie bei den FP-Parteimitgliedern, nicht einmal bei den eigenen!

Ja, es gibt sogar im fetten, satten und selbstgefälligen Europa noch Menschen, denen es nicht gleichgültig ist, dass täglich junge Männer, Frauen und auch Kinder im Mittelmeer, sagen wir es doch drastischer als in den Zeitungsnotizen, elendiglich ersaufen! Offenbar wirken nur drastische Bilder (wie die an Land gespülte Leiche eines kleinen Kindes), um etwa einem CSU-oder AfD-Wähler während des Oktoberfestes den Genuss eines Maßes Bier und einer Fleischkäsesemmel für eine Zehntelsekunde zu vermiesen. Letzteren stört wahrscheinlich sogar das nicht einmal!

Interessant in diesem Zusammenhang ist natürlich auch die Statistik: während unter der eher linken Renzi-Regierung statistisch täglich 3 Menschen im Meer verreckten, sind es derzeit unter dem italienischen Innenminister Salvini mehr als 8!

Der Herr Kanzler der Republik Österreich stößt nun in das gleiche Horn wie Salvini und Kickl (die Bezeichnung Herren erübrigt sich wohl für diese „Herren“) und greift gerade jene an, die das Anspülen kindlicher Leichen an die Gestade des Mittelmeeres verhindern wollen!

Selbiger österreichischer Kanzler brüstete sich bei jeder Wortergreifung der „Schließung der Balkanroute“. Sind wir uns doch ehrlich, diese „Schließung“ kam nur durch das Abkommen der großartigen und menschlichen Kanzlerin Angela Merkel mit der Türkei zustande!

Die großartige Institution „Ärzte ohne Grenzen“ hat sich gegen den völlig absurden Vorwurf der Schlepperei massiv zur Wehr gesetzt. Sie versucht, eigenen Aussagen nach, alle Gesetze einzuhalten und zunächst die zuständige staatliche Stelle, die libysche Küstenwache, zu verständigen; nur leider hebt dort zumeist niemand ab, wahrscheinlich, weil, wie aus Insiderkreisen verlautet, die dort Verantwortlichen damit beschäftigt sind, mit Schleppern Geschäfte abzuschließen! Das sind also jene „Staatsorgane“, mit denen Politiker wie Herr Kurz Verträge schließen wollen, um endlich auch die Mittelmeerroute zu schließen! Was mit den Männern und vor allem Frauen passiert, die nach Libyen zurückgebracht werden, will ich   gar nicht beschreiben, weil ich dann zu noch viel hässlicheren Worten zurückgreifen müsste (wie etwa vergewaltigen, foltern, ermorden…)

Dass Kickl, Strache und Co. mit Salvini im Sinne eines faschistoiden Staatsideals  kooperieren, ist ja klar, dass aber ein österreichischer Bundeskanzler der jahrzehntelang staatstragenden Volkspartei das tägliche Verrecken im Mittelmeer verteidigt und jene, die es versuchen zu verhindern als Kriminelle bezeichnet, ist eine neue Variante dieser Partei, die ich mit Entsetzen als Anhänger großer historischer europäischer Menschenfreunde wie Pestalozzi, Henri Dunant, Mutter Theresa, Papst Johannes 23., Immanuel Kant, den Sozialdemokraten der ersten Stunde und Tausenden anderen, die eine Sozialgeschichte Europas geprägt haben zur Kenntnis nehmen muss!

Nein, ich bin schon Realist, wir können nicht Millionen afrikanischer Immigranten aufnehmen. Aber wir haben die Pflicht, das Sterben im Mittelmeer zu verhindern!

Das Verschweigen eines Problems löst diese nicht!

Das braune Bäuerlein der Woche

Der braune Rülpser der Woche kommt diesmal von der Zeitschrift „zur Zeit“ und ist ein ziemliches lautes und widerliches Bäuerlein, gemischt mit dunkelbraunem Mageninhalt! Interessanterweise wird der grenzgeniale Autor gar nicht genannt. Er wünscht sich jedenfalls Konzentrationslager (Verzeihung, Arbeitshäuser mit gruppenweiser Bestrafung, wie konnte mir nur ein Lapsus wie der Vergleich mit einem KZ passieren!), zwangsweise Einziehung in Sondererzeihungsanstalten renitenter Schüler unter Aberkennung des elterlichen Erziehungsrechts, Säuberung des ORF von linksextremen Elementen und andere ähnliche „segensreiche“ Einrichtungen, mit denen Österreich bereits zwischen 1934 und 1945 ausreichende Bekanntschaft gemacht hat und nie wieder machen will!

Nun ist aber „Zur Zeit“ zur Zeit offenbar leicht ins Chaos geraten. Da gibt es einen Chefredakteur namens Andreas Mölzer, der so links eingestellt ist, dass „dieser Artikel schon gar nicht seiner Meinung entspräche“. Ich bin entsetzt, welcher linkslinke Ideologe hat diesen Herrn einer Kopfwäsche unterzogen? Und der Herr Chefredakteur hat diesen Artikel vor der Drucklegung gar nicht gelesen! Wo käme man auch hin, wenn solche Chefredakteure ihre missratenen Zeitschriften auch noch selbst lesen müssten? Das hält ja der beste Magen nicht aus!

Das Chaos ist aber noch viel größer, denn „dieser Beitrag sei aus Versehen in das Blatt gerutscht!“ Das ist ja fast so glaubhaft wie die saudische Meinung, Herr Kashoggi sei versehentlich gestorben, als ihm ein saudischer Geheimpolizist ein freundliches:“ Aber in Zukunft brav zum Kronprinzen sein!“ mit väterlichem Wohlwollen in der Stimme ins Ohr geflüstert habe.

Die Zeitung habe auch überhaupt nichts mit der FPÖ zu tun, obwohl ein Link zum „Atterseekreis“ als blaue Denkfabrik existieren würde (SN vom 16.10.2018). Nun glaube ich Vieles, aber nicht, dass es tatsächlich freiheitliche Denkfabriken gibt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Univ.Doz.Dr.Elmar, von der AfD Gnaden

Der FPÖ wird demnächst in einem feierlichen Akt die Dozentur, also die Lehrbefugnis  für „den Marsch durch die Institutionen“ verliehen. Marschieren war ja immer schon eine Stärke der Mannen um den Wehrsportverein „bitte drei Bier“, aber bisher eher durch braunen Sumpf (bitte keine gerichtliche Klage, Sumpf ist im Allgemeinen wirklich braun, ich kann das bezeugen, denn ich habe eine Infanterieausbildung mit Gatschkontakt absolviert!) Durch die Institutionen kann man allerdings erst dann marschieren, wenn man es auch beherrscht, dieses schwierige Wort zu buchstabieren. Ist es nun soweit?

Der Grund für diesen akademischen Höhenflug ins blaue Firmament ist die von Herrn Elmar Podgorschek vorangetriebene Ausbildung der AfD in Sachen „beinharter Austausch aller Aufsichtsräte und …Geschäftsführer der staatlichen und halbstaatlichen Betriebe“; im Klartext sagt man dazu Umfärbung! Nun dürfen Sie dreimal raten, was der Herr Reserveparteiobmann von Beruf ist! Erraten, er ist im familieneigenen Farbhandelsbetrieb beschäftigt, da gibt es natürlich genügend blaue Farbtöpfe, mit denen man rot überpinseln kann.

Der festliche Akt findet wahrscheinlich in Chemnitz statt, weil es dort offenbar bereits eine Menge geleerter Schüler gibt. Die Festrede wird von Herrn Gauleiter (Verzeihung, Gauland) gehalten, anlässlich der akademischen Feier werden, ähnlich wie bei Seehofers Geburtstag, diesmal aber 88 „Neger“ (Verzeihung, besitzlose Asylanten) des Landes verwiesen!

Univ.Doz. AfD-Prof. HC Elmar Podgorschek hat bereits die sächsische Professur im Visier; er hat die Richtung mit seinem Ausspruch, „die österreichische Justiz ist völlig linksgepolt“ bereits angedeutet. Für einen, der so rechts ist, dass im Landtag gar kein Platz auf dieser Seite reserviert ist und der daher in der rechten Nebengasse des Landtages sitzen muss, ist dieser Satz natürlich verständlich!

Soweit ich aus nationalchemischen Kreisen gehört habe, will er sowohl die Justiz als auch den ORF mittels Lackmuskontrolle „neutralisieren“. Die Sache ist relativ einfach: man muss lediglich den ph-Wert von weniger als 4,5 (Lackmustest rot) auf mehr als 8,3 (Lackmustest blau) alkalisieren. Für einen Farbchemiker eine Kleinigkeit!

China und de Buchstabe zwischen Q und S

Am esten Oktobe ief Xi Jin Ping am Platz des himmlischen Fiedelns die Abschaffung des Buchstaben     aus, wie einst Mao die Volksepublik.

Mekel, Tump und Macon waen zwa „not amused“, gatulieten aber totzdem. Juncke fühlte sich beschnitten und ichtete den Luxembug gegen das Eich de Mitte! Auch Kuz und Stache potestieten, nu Kickl sandte ein Gatulationstelegamm. Edogan bach in Ankaa die Beziehungen der Tück-ei zu China ab und sah dain eine Veschwöung duch Gülen, e velangte wiede die Ausliefeung desselben!

In China gibt es jetzt Eis als wichtigste Beilage, vo allem Eie-Eis! Die Beziehungen zu Ussland müssen neu übedacht weden, abe auch zu Ameika und Afika, vo allem Algeien, Maokko, Nigeia, Uanda, Kameun, Eitea Libeia, abe auch andeen!. Die Feundschaft zu den AA-bischen Länden wid auf eine schwee Pobe gestellt, vo allem zu den veeinten aa-bischen Emiaten!

Hallstatt wid zwa weite von Chinesen besucht weden, aber Auis wid es schwe haben!

 

Am Tag, als das R verschwand

hat Xi Jin Ping sich schwer verrannt!

 

 

Bajuwaren und Austriaken

Sehr interessant war die bayerische Vorwahlanalyse im ORF am 11.10.2018. Sie lüftete das Geheimnis der seit 1945 wohl einzigartigen, mit einer einzigen Ausnahme immer wiederkehrenden Wahl der CSU mit absoluter Mehrheit, wahrscheinlich aber nur bis zum 14.10.!

Ein Niederbayer aus D. erklärte: „als ich ochtzehn wor, sogt die Mutta, morgn wiad gwöhlt, Du wasst, wo Du Dei Kreuzerl mochst! Und damit ma des a sicha wissen, worma vurher no in da Kirchn, wo da Pfarra gsogt hot, dass ma nur CSU wöln kann!“

Offenbar wussten so manche Kern-Nieder- (vielleicht auch Ober-) bayern (die Münchner will ich da natürlich ausnehmen!) nicht, dass (zumindest bei den meisten Völkern dieses Planeten, sogar extrabajuwarischen) in jener Körperregion, die knapp über dem Hals sitzt, ein stark gewundenes, sehr eiweißreiches und gut durchblutetes Organ existiert, das andere Völker, sogar in vielen Fällen erfolgreich, dazu benutzen, nachzudenken und sogenannte Alternativen zu haben (Liebe Bayern das wären in Eurem Land etwa eine Partei namens SPD, die meist rote Plakate hat, oder die sogenannten „Grünen“, die, wie schon der Name beschreibt, häufig mit grünen Plakaten wirbt! So schwer ist das Ganze ja gar nicht! Nur die einzige Partei, die sich selbst als „Alternative“ anbietet, ist wirklich keine solche, die ist sogar schlimmer als die CSU, wenn so etwas überhaupt möglich ist!

Vielleicht liegt Euer Problem auch darin, dass es mit Ausnahme von Polen kaum ein Land wie das Eurige gibt, das seinen Pfarrern überhaupt etwas glaubt, aber schon gar nicht eine Wahlempfehlung!

Nun werden Geschichtsbewusste (aber davon dürfte es bei Euch nicht wirklich allzu viele geben!) einwenden, Ihr hättet ja im 8.Jahrhundert Österreich besiedelt. Ja, leider habt Ihr Recht, aber nur teilweise! Während Ihr Bajuwaren unter Euresgleichen geblieben seid, haben wir uns mit edlen Rassen vermischt, also Mongolen, Awaren, Böhmen, Mähren, Osmanen, Magyaren, Slowaken, Slowenen, Kroaten, Juden, Ukrainern, Polen, Alemannen, zuletzt auch Serben, Bosniern und vielen, vielen anderen großartigen Völkern, die viel frisches Blut in unsere Gene eingebracht haben. Ein solch stumpfsinniges Wahlverhalten wie in Bayern blieb uns Österreichern daher Gott sei Dank erspart!

Trotzdem hoffe ich auf Eure Vernunft bei der anstehenden Wahl!

Entschuldigung, entartete Enttäuschung!

Entscheidende Entschlossenheit entmündigt den Entzug! Enthaltsam Entrüstete entlaufen entnervt entfremdenden Entitäten, entsagen entfernten Entrüstungen, entziehen entlarvten Entjungferern ihre Entschädigung!

Entzündlich und enteral Entschlafene entziehen sich endgültig der Enttäuschung entgeltlicher Entspannung! Entölt, entgast, entlüftet, entkeimt, entsäuert, entlaust, entgiftet, entkernt, entleert,  entwässertund entehrt enden sie entrisch entkleidet, entbehrlich und entblößt, endlich entsorgt!

Entzückte entbieten entschieden entrückte Entbehrung, entlegen entlang entscheidender Entmachtung. Entwichene, Entfleuchte, Entflohene und Entwischte entwickeln entschlossene, entschiedene, entsetzliche Entwürfe der Entvölkerung!

Entenhausen entlässt entehrte Enten ohne Entschädigung, entwendet und entreißt entzückenden Enten entstandene Entouragen, entfacht entweder Entrüstung oder Entsetzen, keine Entlastung!

Endgültig entfallen mir entlegenere Ent-s!

Den Lack zum Glänzen bringen!

Jeder Mensch versucht, auf seine eigentlichen Quellen zurückzugreifen. Nun, die meinigen als Lack liegen in China, etwa 6000 Jahre zurück. In Europa wurde ich  erstmals im 12.Jahrhundert hergestellt.

Mein Lebenszweck, so erfahre ich, sind der Oberflächenschutz und die Herstellung eines Glanzes für Kunstwerke. Ich glänze durch meine glatte, liebliche Oberfläche wie ein Babypopo, ein rauhes Äußeres ist mir fremd. Japaner fuhren zum Lackieren sogar aufs Meer hinaus, weil es dort keinen Staub gibt und die Oberflächen noch glatter werden. Aus diesem Grunde fühle ich mich auch keinesfalls verstaubt!

Farbgeschmäcker sind natürlich verschieden, ich hatte schon „Freunde“, die mich als etwas farblosen Lack bezeichneten und eine bunte Note in den Namen bringen wollten, etwa Redlack oder Greenlack, ja sogar schwarz (B-Lack) wurde in Erwägung gezogen!

Um solchen Sprüchen vorzubeugen, wollte ich Töchter immer als Rosa Lack oder Lila Lack nennen. Bei einem Sohn bietet sich natürlich Fritz Eduard Lack, kurz FritzELack an.

Mein Sohn, der zufälligerweise auch Lack heisst, empfahl für meinen Blog ursprünglich die Formulierung Der Lack ist ab, aber mir gefällt die Grundierung. Da ich aber ein echter Lack und keine Grundfarbe, schon gar kein Lackrest bin, entschied ich mich dann doch für Lackaufzack. Sonst hätte ich mich irgendwie gelackmeiert gefühlt!

Ich möchte betonen, dass Schlacke mit der Familie der Lacke absolut nichts zu tun hat! Auch die Lackschildlaus, die zur Schellackgewinnung gebraucht wird, steht in keinem direkten Verwandtschaftsgrad zu mir! Nagellack und Siegellack sind nur sehr entfernte Verwandte.

In der Öffentlichkeit werde ich immer wieder mit einem gewissen Herrn Leder in Verbindung gebracht, also Lack und Leder, obwohl ich den Herrn gar nicht wirklich kenne. Natürlich freue ich mich, dass es außer Lederschuhen auch Lackschuhe gibt.

Zu meinen Lieblingsspeisen gehört Apfelmus, das ich daher als Lackmus bezeichne. Es sollte ein bißchen säuerlich sein, da ich rot bevorzuge und blau verabscheue!

Ich trete manchmal in Lacken (germanisch Pfützen), versuche aber, Fettnäpfchen zu vermeiden.

Zusammenfassend: Lack trägt selten Frack

Lack geht gern ins MAK

Lack g´hört nicht zum Pack

Lack steckt nicht im Sack.

Mein Leben lief bisher teils als Klacks, teils als Plackerei ab. Trotz meines Lebensalters betone ich immer wieder: Lack ist noch kein Wrack und Lack hat noch kein Leck!

 

 

Eljen a Magyar

Nein, damit ist nicht Viktor Orban gemeint, ja nicht einmal Salami oder Pörkölt, Paprika  oder Czardas! Ich habe in meiner Altersgruppe einige Freunde (hier gendere ich aus „me-too“-Gründen bewußt nicht!), die wie ich Zahnimplantatträger sind, die in Sopron eingesetzt wurden. Ausnahmslos alle sind sehr zufrieden damit (oder tun zumindest, als ob sie es wären; man will ja bei Klagen nicht ein „Selbst schuld, wenn Du´s beim Billigsdorfer machen lässt“ hören!)

Ich wollte es natürlich besser wissen, österreichische Qualität, Unterstützung der heimischen Wirtschaft, die „Wiener Medizinische Schule“ und ähnliches Bla-Bla!

Zunächst setzte mir mein Zahnarzt Implantate ein, deren Modernität vom Nachfolgebehandler vergleichsweise etwa in Richtung „erste VW-Modelle“ eingestuft wurden.

Nachdem er Handtuch und Bohrer geworfen hatte (siehe Kapitel „Zahnfee“!), dockte ich zunächst bei einem Kapazunder an. Der hätte mir am liebsten sofort sämtliche Implantate auf einmal eingedreht. Da mein Zahnarzt von Knochenschwund gesprochen hatte, wollte ich zunächst eine Zweitmeinung hören.

Ich traf den nächsten Kapazunder im Krankenhaus, in dem ich selbst fallweise operiere. Er zählte mir zunächst völlig ungefragt Zahl sowie „Impact-Faktoren“ seiner wissenschaftlichen Arbeiten auf, Zahlen, mit denen er die gesamte Universitätsklinik für Kieferchirurgie wissenschaftlich in Grund und Boden stampfen könne. Bezüglich meiner Kiefer gab er Katastrophenalarm und empfahl dringend einige Knochen-Voroperationen (getreu dem Handwerkerspruch: „Uj, uj, uj, das schaut aber gar nicht gut aus!“). Seufzend willigte ich ein.

Nun, die Aufklärung möglicher OP-Komplikationen war spärlich bis komplett fehlend, er hielt mir nicht einmal einen OP-Revers (Einverständniserklärung) vor die Nase, rein rechtlich ein absolutes „No-Go“.  Prompt wachte ich aus der Narkose mit ausgeprägter Bamstigkeit des gesamten Unterkiefers auf, die bis heute (vier Jahre später)  komplett anhält. Meine diesbezügliche Bemerkung nahm er einfach nicht zur Kenntnis und schwärmte über den großartigen Knochenaufbau, den er vollbracht hatte (Devise wundervolle OP, aber schlechter Patient!)

Ja, natürlich hätte ich ihn klagen können und allein infolge des fehlenden Reverses „ung´schauter“ gewonnen! Aber ein Kollege, noch dazu eine Konifere, Verzeihung Koryphäe? Und ich hatte noch mehrere Operationen vor mir!

Machen wir es kurz, nach 8 Monaten kam der Oberkiefer dran, nach weiteren 8 Monaten folgten die Implantate des Unterkiefers. Nach etwa dem gleichen Zeitraum wäre die Implantateinsetzung oben vorgesehen gewesen. Am Vortag der OP rief mich der Kapazunder an und meinte fadenscheinig, den Eingriff müsste man verschieben, weil die Kostenübernahme nicht geklärt wäre. Natürlich wusste ich längst, dass ich die Kosten selbst voll übernehmen musste!

Ich tat jetzt bereits über zwei Jahre mit einem elenden Provisorium herum, mit dem ich vor jedem Vortrag Alpträume hatte, diese lockere Prothese zu verlieren und den Zuhörenden der ersten Reihe ins Gesicht zu spucken. Es reichte mir, ich wechselte den Behandler!

Zu diesem Zeitpunkt liefen Bekannte mit Implantaten aus Sopron bereits seit längerer Zeit mit seligem Lächeln und kräftigem Apfelbiss herum, während ich ohne Prothese nicht gescheit sprechen und mit dieser nichts Vernünftiges essen konnte, statt Apfel höchstens Banane!

Nach (relativ) kurzer Zeit erhielt ich vom Nachfolger dann die Oberkieferimplantate, und dann nach weiteren 8 Monaten (offenbar eine magische Zeitspanne!) die dazugehörige Prothese.

Das war Anfang dieses Jahres, vor 8 Monaten. In der Zwischenzeit hatte ich dreimal einen Bruch der Unterkiefer-und dreimal der Oberkieferprothese zu beklagen, das letzte Mal heute, nach dem Genuss (nein, nicht einer Schuhsohle wie Charly Chaplin im „Goldrausch“, sondern-welch eine Chuzpe-bei einem Beefsteak tartare! Übermorgen habe ich einen Vortrag zu halten und kann nur wie Cissy Kraner lispeln: „Ich wünsch´ mir zum Geburtstag einen Vorderzahn!“

Ich muss natürlich gestehen, dass ich meinem Letztbehandler das Honorar für die Prothese über ein halbes Jahr schuldig geblieben bin und die letzte Rate erst am 31.8. überwiesen habe. Hätte ich allerdings gewusst, dass die Prothese am 26.9. wieder bricht, hätte ich diese Rate natürlich nicht überwiesen!

Darum, wer eine gute Zahnimplantatbehandlung sucht, dürfte in Sopron um den halben Preis doppelt so gut aufgehoben sein! Ödenburg ist eine nette Stadt, man kann dort günstig Barack und Salami (Tokajer ist nicht so der Meine!) einkaufen, und es ist auch nicht viel weiter als die Ordination meines Kapazunders in einer NÖ-Stadt, in die ich x-Mal fahren musste!

Probe der FP-Granden für einen Russlandbesuch

Die FPÖ ist als Ganzes ja bekanntlich Putinversteherin, da beider Einstellung zur Demokratie völlig gleich ist. Putin spricht bekanntlich recht gut Deutsch, also müssen die Blauen nicht russisch lernen, wollen aber den Herrn des Kremls selbstverständlich mit russischen Floskeln erfreuen! Natürlich agieren bei der Generalprobe die allseits bekannten HC, HK, HV und JG

HC: Väterchen Wladimirowitsch, sei gegrüsst! Möge das Heilige Russland in alle

Ewigkeit  bestehen, auch wenn das Trumpelstilzchen wilde Tänze aufführt!

HK: geehrtes Väterchen, lehre doch mich, wie man mit Aufmüpfigen umgeht! Mich

haun´s in  die Gosch´n, wenn I Pussi Riot in Arbeitslager schicken würde!

JG: Wladimirowitsch, ich bekenne, was mein geliebter Vater nie für möglich gehalten

hätte,  da er einen anderen von 1938 bis zu seinem (eigenen) Tode für den

Grössten gehalten hat!  Ihr seid zumindest der Zweitgrösste! Und mein Vater hät

te auch festgestellt, dass es auf russischem Boden niemals ein KZ gegeben hat

. Darf ich ergänzen: auch niemals einen  GULAG?

HK: Heiliger Putin, in Österreich gibt es in vier Jahren eine Nationalratswahl; wenn Ihr

mir versprecht, genauso tatkräftig für uns in diese Wahl einzugreifen wie für den

Onkel  Donald, werde ich mich dafür einsetzen, dass die EU wieder Äpfel nach

Russland verkauft!

JG: lieber Wladimir-Onkel, sei lieb zu uns, dann schicke ich Dir auch wieder alle

Tschetschenen zurück!

HC: Du Vollidiot, der ist ja froh, dass die bei uns sind!

JG: aber nein, wenn er sie zurückbekommt, könnte der Kadyrow doch genüsslich alle

massakrieren, ein echtes Volksfest!

HC: Wladi, sam a per Du! I bin da Heinzi!

JG: und I bin da Iwan (russisch Johann!)

HK: I bin da Herbert, I bin a echta Deitscha, mein Namen gibt’s net auf russisch!

JG: Wladi, Du bist der Grösste! Mit Dir würd I jederzeit wieder gegen Russland

marschieren, wia mei Großvater im 41iger Jahr! Uj, hob I jetzt an Bledsinn g´sogt?

HC: Iwan, Du….! I bin froh, dass Di der Van der Bellen als Minister aus´ bremst hat!

 

Man sieht und hört, hier klappt es noch nicht, da müssen die Kommilitonen noch an der feinen diplomatischen Klinge feilen, mit „Schlagenden Deutschnationalen“ ist Herr Putin nicht so wirklich glücklich!