sicher auf vier Beinen!

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           sicher auf vier Beinen

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                                                         überraschenderweise ich

Bäume sind keine Schäume

Die Frage erhebt sich wie ein Baumwipfel: was kann man mit Bäumen alles machen?

Man kann Buchen buchen und Weiden weiden; das ist einfach.

Bei den Espen ist es schon schwieriger, das wissen die W-Espen.

Eschen kann man verdr-Eschen oder an ihnen vorbeipr-Eschen, aber das würde man sicher nicht bei F-Eschen!

Die Eberesche am Bach hatte eine gute Freundin namens Marie von Ebner-Eschenbach.

Bei Eichen kann man entw-Eichen, ein Z-Eichen setzen, eine Rechnung begl-Eichen oder selbige str-Eichen, an T-Eichen pflanzen, in D-Eichen oder Sp-Eichen einbauen und im schlimmsten Fall zur L-Eiche machen! Nur sollte man den deutschen Urbaum nicht zu den W-Eichen zählen!

 Noch schwieriger wird es bei Erlen: man kann sich an ihnen Erle-ichtern, man kann bei ihnen Dinge Erle-digen, man kann sich Erle-uchten, aber auchV-Erle-tzen! Sehr kleine Erlen, also Bonsais, sind das Schwarzerle und das Weißerle!

Erle-sen. ist eine alte Erle mit Seniorenstatus.

Von K-Erlen spricht man bei einer jungen maskulinen Baumgruppe, von P-Erlen bei Verwandten, die in Austern gedeihen!

Die Töchter von Kastanien heißen Kastani-e-tten.

Unter Pappeln kann man sich aufpäppeln.

Kiefern teilt man ein in Ober-und Unterkiefer!

Ge-Linde gesagt gibt es auch B-Linde Linden, logisch, da sie ja keine Augen besitzen!

Einer Eibe kann man zu L-Eibe rücken, sich an ihr r-Eibe-n und es mit ihr tr-Eibe-n. Man kann bei ihr bl-Eibe-n, auf sie sp-Eibe-n, oder sich an ihr entl-Eibe-n!

Für Jäger gilt: „Pirsche auf Hirsche unter der Kirsche!“

Blöderweise sind alle diese Bäume weiblich, sodass sie eigentlich gegendert werden sollten: der Linder, Erler, Esper, Escher, Eberescher, Bücher usw., auch der Kirsch! Aber den gibt es ja wirklich, wenn auch in anderer Form und anderem Agreggatzustand! Dafür gibt´s weder Pflaum noch Birn! Eine Pflaume oder auch eine Nuss auf die Birne sind also typisch weibliche Agressionshandlungen!

Umstandsgesetze

Es gibt neben dem bekannten Anstandswauwau auch einen Abstandswauwau, dessen Aufgabe es ist, den räumlichen Abstand zwischen zwei Liebenden zu erhalten! Man könnte ihn auch als Anti-Umstandswauwau bezeichnen! Er kann bei Erfolg vermelden: „Unter anderen Umständen wäre sie schon in anderen Umständen!“

Bei Mißerfolg des An-Ab-Anti-Um-standwauwaus und bei entsprechendem Standvermögen des Liebhabers muss dann vermeldet werden, die Ehe würde umständehalber im Um-Standesamt geschlossen! Und die Braut muss dann umständlich gekleidet vor dem Umstandesbeamten erscheinen!

Im Ständestaat war das noch schwierig! Aber, sind wir uns doch ehrlich, heute ist es kein Gegenstand der Diskussion mehr, ob das Baby anständig oder umständlich trotz kirchlichem Widerstand gezeugt wurde? Wir bitten doch inständig, dass der kleine Wurm anständig unter verständigem fachlichem Beistand, eventuell sogar durch den Abteilungsvorstand entbunden wird und beständig wächst und gedeiht, , auch wenn der kirchliche Segen noch ausständig ist und der Pfarrer einen Aufstand macht! Habe ich das verständlich genug oder zu umständlich ausgedrückt?

Der bei der Geburt beistehende Ehemann kann sich nachher am Würstelstand stärken und zum Einstand des Neugeborenen eine Runde ausgeben, wenn es regnet, auch unter einem Unterstand, selbst wenn es sich bezüglich der Zahl der erwarteten Nachkommen nur um den Einstand oder um einen Zwischenstand (Halbzeitstand?) und nicht um den Endstand oder sogar einen bezüglich Nachwuchs statistischen Überstand handelt!

 

 

Gott bewahre uns vor ELGA!

Jetzt kommt endlich die Katze aus dem Sack: bisher hieß es immer, ELGA-Daten wären streng geschützt! Als gelernter Österreicher weiß man natürlich, dass solche Aussagen einfach nebbich sind. (Entschuldigung, meine Herren Burschenschafter an den Schalthebeln: „nebbich“ bedeutet exakt Euren sinnvollen Beitrag zur österreichischen Politik!) Es braucht nur eine andere Regierung kommen, die ein solch großartiges Verhältnis zum Datenschutz besitzt wir unsere derzeitige! Dann werden ELGA-Daten gleich an die „Wissenschaft“ weitergegeben. Das ist ungefähr so seriös wie der „Walfang in Japan aus wissenschaftlichen Gründen“. Beim großartigen österreichischen Wissenschaftsbudget bedeutet „Wissenschaft“ natürlich gelenkte Forschung der Pharmafirmen. So mancher Österreicher wird daher in ein bis mehreren Jahren den „Blauen Brief“ nach Durchsicht und Weitergabe seiner ELGA-Daten bekommen. Wer nicht an die Unfehlbarkeit der österreichischen Politik glaubt, sollte ELGA verweigern! (Ö1)

 

Darf die matte Mathik Existenzen vernichten?

   Als Mittelschüler, der etliche IQ-Punkte unterhalb der rechnerischen Intelligenz Eulers oder Pythagoras beheimatet ist, lernt man die matte Matik als den großen Schreck der gesamten acht Jahre Gymnasium kennen. Große Geister unter der Lehrerschaft verkünden ex cathedra, dass ein halbwegs anständiges Leben ohne diese „Mutter aller Wissenschaften“ unmöglich und für einen Akademiker  völlig unmöglich wäre! Wie sieht nun aber die berufliche Realität in Bezug auf diese Kunst wirklich aus?

Ich erlaube mir, einige Beispiele zu bringen; ich selbst wurde als orthopädischer Gutachter bei einem Prozess um die Zementstabilisierung eines Wirbelkörpers mit so einem akademischen mathematischen Genie in Person des Anwalts der Klägerin konfrontiert. Er stellte mir die Aufgabe, das Volumen eines unteren Brustwirbelkörpers zu berechnen, eine wahrlich einfache Aufgabe nach der Formel Radius zum Quadrat mal pi mal Höhe des Wirbelkörpers. Die gerundete Zahl von 40 Kubikzentimetern gefiel dem Advokaten gar nicht, er meinte, ich hätte keine Ahnung von der Unterstufenmathematik und hätte mich um eine Tausenderpotenz geirrt. Trotz meines entschiedenen Protestes hatte diese absurde Beleidigung und von absoluter rechnerischer Unkenntnis gekennzeichneten Unwissenheit eines Doktors der Rechtswissenschaften, der ja auch einmal in irgendeiner Weise die Mathematikmatura hinter sich gebracht haben muss, keinerlei Folgen, er beleidigt noch heute völlig ungestraft Richter, Kläger und Gutachter und ist auch noch stolz darauf! Dabei ist das ja eine Billa-Rechnung, durch den Hausverstand lösbar: eine aus 40 Kubikmillimetern bestehende Wirbelsäule könnte wahrscheinlich nicht einmal eine Spitzmaus tragen, 24 Wirbelkörper aus je 40 Kubikdezimetern würden bereits ohne andere Organe den menschlichen Körper voll ausfüllen! Aber bringen Sie das einmal einem wildgewordenen Anwalt bei!

Fazit: statt vier Wochenstunden Mathematik genügen offenbar zwei Stunden, denn wer nach vier Wochenstunden dieses Faches Potenzen hoch drei nicht unterscheiden kann, wird es nach 10 Wochenstunden auch nicht schaffen! Die zwei freiwerdenden Unterrichtseinheiten könnte man mit dem offenbar sehr zeitgemäßem Fach „Aggressionslehre“ ersetzen, ganz im Sinne der Rechtsanwaltskammer!

Weiteres Beispiel gefällig? In einem oberösterreichischen Ort gab es vor kurzer Zeit große Aufregung wegen der Installation einer 17 Meter hohen Werbesäule, die den Ort verschandelt. Blöderweise war diese vom Bürgermeister genehmigt worden, da die entsprechende Firma listigerweise ein Ansuchen um das Aufstellen einer 17.000mm hohen Säule gestellt hatte. Die Umrechnung war dem Bürgermeister offenbar zu kompliziert!

Aber auch in der höheren Politik, etwa bei der Kärntner Budgeterstellung unter Jörg Haider oder dem NÖ-und Wiener Budget wurde und wird die Mathematik mit Füßen getreten, ohne nachteilige Folgen für die Verursacher, aber mit heftigen Problemen für die Steuerzahler!

Speziell im Journalismus ist die Mathematik eine völlig unbekannte Größe. Während man hinter den Kommastellen auf exakte Zahlen achtet, wird den Zehner-Hunderter oder Tausenderpotenzen keine Bedeutung beigemessen! Millionen und Milliarden werden fröhlich verwechselt, und das alles ohne negative Folgen für die betreffenden Rechengenies!

Was schließen wir daraus? Zahlreiche Personen in hohen und bekannten Positionen des öffentlichen Lebens können erfolgreich ohne die geringsten Kenntnisse mittlerer, geschweige denn höherer Mathematik existieren! Dabei geht es hier nur um nicht beherrschte Techniken von Nullen (möglicherweise auch um von Nullen nicht beherrschte Techniken), Potenzen (bei dieser Kunst hilft nicht einmal Viagra!) und Prozentrechnung, über höhere Mathematik wie Integral-Differentialrechnung, Logarithmen und ähnliche „höhergradige“ mathematische Probleme wollen wir lieber völlig schweigen!

Leider ist es umgekehrt auch so, dass Mathematiker offenbar keinen vernünftigen Blick auf andere Wissenschaften haben, vor allem nicht auf Meteorologie und Klimawandel (Taschner!)

Also, wenn die Creme de la Creme der österreichischen Gesellschaft ohne Mathematik auskommt, warum quält man dann die 14-18jährigen mit dieser Wissenschaft? Nein, die Mathematik ist sicherlich faszinierend, aber auch Archäologie oder Astronomie können faszinierend sein und werden in der Mittelschule nicht unterrichtet! Bis zur Zentralmatura wurden ja nur Tausende Jugendliche bis zum Suizid gequält, seit Einführung dieser “ großartigen“ Einrichtung trifft es auch noch zahlreiche LehrerInnen! Mit Gerechtigkeit hat das Ganze natürlich nichts zu tun, da die Unterrichtsqualität trotzdem extrem unterschiedlich bleibt.

Vorschlag zu Güte: nur geschätzte 5- 8% der Mittelschulabsolventen benötigen höhere Mathematik wirklich; wie das Beispiel SMZ-Nord zeigt, werden diese dann nicht einmal für statische Berechnungen herangezogen, anders wäre das Desaster um die insuffizienten statischen Beurteilungen dieses Krankenhauses wohl nicht erklärbar! Mathematik-und TechnikstudentInnen lernen die Oberstufenmathematik in etwa 2-3 Wochen an der Uni! Warum also muss man die übrigen>90% damit quälen?

Für PolitikerInnen und JournalistInnen und speziell JuristInnen würde das Volksschulrechnen durchaus genügen, für MedizinerInnen könnte man ja nach der Unterstufenmathematik einen polytechnischen Lehrgang hinzufügen! Wie wäre es statt exzessiver Mathematik mit Literatur, Musik, bildender Kunst und täglichen Leibesübungen? Offenbar ist Lebensfreude und Auseinandersetzung mit „großen Geistern“ in der neoliberalen Gesellschaft nicht gefragt!

Auch mit Darstellender Geometrie ist es nicht anders. In der Maturaklasse sollten in diesem für Beruf, Lebensfreude und Bildung ziemlich bis massiv unwichtigen Fach Kugelschnitte gelehrt werden. Unser Professor, auch Chorsänger, sah nach kurzen Unterrichtsversuchen in die völlig verständnislosen Augen der gesamten Klasse und folgerte völlig richtig „Ihr seid einfach zu dumm dafür, wir lassen das!“, ein Entschluss, den niemand in dieser Klasse im weiteren Leben jemals bereut hat! (statistisch signifikante Nachuntersuchung im Rahmen der 48-jährigen Maturafeier!) Und jetzt frage ich Sie wirklich, wer im täglichen Leben wirklich Kugeln schneidet? Außer Knödel (bitte mit der Gabel!)  sind es maximal Eier, und die sind erfahrungsgemäß selten kugelförmig, und ganz ehrlich, korrekte Eierschnitte schaffen UrologInnen auch KöchInnen ohne Darstellende Geometrie!

In einem Punkt verstehe ich aber sogar Mathematikfreaks: dieses Fach ist wenigstens wirklich logisch, während der Lateinunterricht nicht einmal das ist. Aber bitte, wenn schon Latein und Mathematik, warum nicht in Kombination- Mathematik mit römischen Zahlen?  Wie wäre es mit der Aufgabe: Berechne ILDCCIX mal dem Logarithmus von MCVIII dividiert durch XXIX zur XCIII. Potenz, natürlich ohne Zuhilfenahme arabischer Ziffern.

Zum Ausgleich könnte man ja bei der Sprachmatura die Abfassung eines Leserbriefs auf altaramäisch fordern (immerhin die Sprache von Jesus Christus!)

 

 

Der gelernte Österreicher…

bitte, ganz konkret, was hat der wirklich gelernt, und welche Prüfung muss man bestehen, um zur erlesenen Gruppe der nicht nur gelernten, sondern auch der „erfolgreich gelernten Österreicher“ zu gehören? Wir sprechen und lesen immer wieder über den „gelernten Österreicher“ aber was gehört dazu, zu geprüften gelernten Österreicher“ (eggÖ) zu gehören?

Ich meine wirklich, was ich schreibe, denn geprüfte Österreicher sind wir alle, schwerst geprüft durch Regierung, Beamtenschaft, eine Vielzahl von Kammern, das österreichische Fußballteam und viele andere, kaum zu ertragende Prüfungen! Aber trotz dieser Tatsache sind nicht alle unserer Leidensgenossen so weit gekommen, dass sie sich mit Fug und Recht den Ehrentitel „gelernte(r) Österreicher(in) auf die Visitenkarte schreiben dürfen!

Dieses Manko möchte ich durch den folgenden Test kompensieren!

1) der österreichische Wähler kreuzt seine Partei an aus…

a)ehrlicher Begeisterung für die Partei

b)weil er gewürfelt hat

c)weil der Vorsitzende so fesch ist

d)weil er den anderen Parteien eins auswischen will

e) weil ihm die Buchstabenkombination des Parteinamens gefällt

(nur 4 Antworten sind richtig)

 

2)der österreichische Wähler kennt das Programm „seiner“ Partei…

a)auswendig

b)natürlich nicht

c)kann er gar nicht kennen, da es keines gibt

d) Wos, a Programm gibt´s a? Der fesche Kurz braucht des gar net!

(nur 3 Antworten sind richtig)

 

3)der österreichische Wähler geht davon aus, dass alle Kandidaten…

a)sowieso Vollidioten sind

b)sowieso Gauner sind

c)sowieso später einen tollen Job in Bank oder Wirtschaft finden

d)alles Mögliche für ihre Wähler tun

(nur 3 Antworten sind richtig)

 

4)Sie glauben, dass die FPÖ alles in ihrer Macht Stehende für das

Wohl der demokratischen Republik Österreich unternimmt

a)nein

b)ja

(wenn Sie b angekreuzt haben, scheiden Sie leider wegen Intelligenzdefizits aus dem Test aus!)

 

5)Sie glauben, die Wiener SPÖ wäre besser als die Bundesregierung

a)bedingt

b)ja

c)nein

d)jein

(nur eine Antwort, die allerösterreichischte, ist richtig)

 

6)die Katastrophe um das SMZ Nord ist…

a)selbstverständlich für ein Großbauvorhaben in Wien

b)erfolgreich kompensiert durch das Ausschwingen um €95.000

c)es gibt da gar kein Problem

d) ein spannender Wettkampf mit dem Flughafen Berlin

(nur 2 Antworten sind richtig, Antwort b und c siehe Antwort 4b)

 

7)der gelernte Österreicher misstraut…

a)allen

b)fast allen

c)der überwiegenden Mehrheit

d)ein echter Österreicher ist nicht mißtrauisch!

(nur 1 Antwort ist ganz richtig, 2 sind halbrichtig)

 

8)der gelernte Österreicher ist…

a)Vegetarier

b)Veganer

c)Veteran

d)Veterinär

(2 Möglichkeiten sind falsch, 1 trifft nur auf eine kleine Gruppe zu)

 

9)der gelernte Österreicher sagt…

a)“früher war alles besser!“

b)“unterm Adolf hätt´s des net geb´n!“

c)“die Zukunft wird wundervoll!“

d)“so a Schas!“

(eine Antwort ist definitiv falsch!)

 

10)der gelernte Österreicher …

a)liebt Beamte

b)hasst Beamte

c)buckelt vor Beamten

d)sagt Beamten seine Meinung

(2 Antworten sind richtig, 2 grundfalsch!)

 

11)der gelernte Österreicher sagt bei amtlichen Ungerechtigkeiten…

a)“da kann man ja nichts machen!“

b)“die da oben richten sich´s halt!“

c)“such is life“

d)“Na warte, des loss´ i ma net gfoi´lln!“

(Sie wissen es bereits, d fällt natürlich flach!)

 

Ich sehe schon aus der letzten Antwort, dass Sie das Zeug zum „Wahren Gelernten Österreicher“(Ehrentitel WGÖ) haben und gratuliere Ihnen ganz herzlich zur Erlangung dieses begehrten Titels!

 

 

Meine Woche…

beginnt mit Montag, was natürlich ungünstig, weil manchmal blau ist. Daher folgt dann ein Schontag. Das führt natürlich dazu, dass der Folgetag sehr hart wird, also ein Betontag. Das erschöpft mich so, dass ich mich erholen und einen Auf-und-davon-Tag anschließen muß. Dafür werde ich mit einem Affronttag bestraft! Am Wochenende lasse ich dann einen Friedensballon steigen, also handelt es sich um den Ballontag. Am nächsten Tag gibt es Mohnkuchen, er wird zum Mohntag. Und damit sind wir fast schon wieder beim Montag angekommen!

Merken Sie etwas? Meine Woche hat keinen Lohntag! Traurig, sehr traurig, würde Donald Trump twittern!

 

Was uns Worte erzählen…

Autorinnen-Fahrspuren von KFZ auf Schneefahrbahn

Erl-ösen-kleine Spalten in einem Tiroler Passionsspielort

Ei-gen-artig-genetisch vom weiblichen Partner vererbte höfliche Eigenschaft

Erb-arme-von Generation zu Generation weitergegebene obere Extremitäten

Eint-unken-Aufforderung, eine Vereinigung von Lurchen zu gründen!

Verb-rauchen-äußerst ungesunde Anwendung eines Zeitwortes, verbaler

Nikotinabusus!

Verb-leichen-die sterblichen Reste umgangssprachlich verstorbener Zeitwörter

Bau-Ern!- Aufforderung, einen fränkischen Hausflur zu errichten!

Erz-Eugen-eiserne Statue des Prinzen Eugen

Abt-ritt-auch der Klostervorsteher muss mal ausreiten!

Bet-rügen-Vorwürfe an den Angebeteten

Bet-Ragen-Wutausbrüche während des Gebets

Diesel-beschaffung-Schöpfungsmythen verschiedener Religionen gleichen

einander!

i-Mehl– per Computer geschickte Sendung gemahlenen Getreides!

Was ist paradox? Eine An-ästhesie bei ästhetischen Operationen!

Tele-komm-Fernorgasmus

Sattelschlepper-Cowboy, dem das Pferd gestohlen wurde

 

Zur Regierungsbedingten Katastrophe der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt

Da sitzen völlig Ahnungslose an den Schaltstellen, die einfach nur wollen, dass in Zeiten aufstrebenden Wirtschaftswachstums die Bosse ein paar Zehntelprozent weniger an Unfallversicherung für ihre Angestellten zahlen müssen. Sie wissen nichts von der bahnbrechenden Entwicklung der Unfallchirurgie, die sowohl medizinisch als auch organisatorisch vom weltberühmten Lorenz Böhler eingeleitet wurde und seit dem Ersten Weltkrieg Österreich zu einem bezüglich der Unfallversorgung und –verhütung sowie der Rehabilitation Verunfallter der weltweit führenden Staaten gemacht haben. Die mutwillige Zerstörung solch vorbildlicher Strukturen wie der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt AUVA und ihrer großartig funktionierenden Spitäler durch völlig Unwissende mittels Sparvorgabe von 500 Millionen Euro schmerzt Unfallchirurgen und Orthopäden wie mich, die  im Gegenfach die durchdachten Strukturen dieser Krankenhäuser kennengelernt haben, ganz besonders!

Unsere Regierung beabsichtigt also, eine über 100jährige Erfolgsgeschichte Kurz und (Hartinger)-Klein zu schlagen. Ich hätte einen Gegenvorschlag: die österreichische Bevölkerung fordert von der Regierung, innerhalb der nächsten sechs Monate 40 Milliarden Euro einzusparen, ohne ihre eigentlichen Aufgaben zu verletzen. Sollte ihr das nicht gelingen, dürfen wir sie auflösen und uns eine neue aussuchen!

Überhaupt habe ich noch niemals von einem rechtsrechts regierten Staat gehört, der ein gutes allgemeines Gesundheitssystem aufgebaut hätte! Das konnten nur die Linken wie Julius Tandler im Roten Wien der Zwanzigerjahre! Das Einzige, was dann die Schwarzen nach 1933 konnten, war, Sozialdemokraten aufzuhängen, bei Fronleichnamsprozessionen herumzuheucheln und 1938 „der Gewalt zu weichen“!

 

Das Rote Wien

Überall liest man heute über die Geschichte Österreichs zwischen 1918 und 1938. Was ich bisher allerdings nie gesehen habe, ist eine Abwägung, wie das Schicksal Wiens ohne die segensreiche Landesregierung der Sozialdemokratie ausgesehen hätte!

Natürlich erinnert die Fragestellung „Was wäre gewesen, wenn…“ etwas an den sagenhaften österreichischen Rennfahrer Gerhard Berger, der als „Hätt´I, war´ I“ unauslöschlich in die österreichische Sportgeschichte eingegangen ist. Trotzdem finde ich die Fragestellung interessant!

Wien war am Ende des Ersten Weltkriegs eine Zweimillionenmetropole, jahrhundertelang Zentrum des Habsburgerreichs. Innerhalb weniger Wochen kam es zum Absturz auf den sogenannten „Wasserkopf“, nicht nur politisch-militärisch geschlagen, sondern auch wirtschaftlich von allen bisherigen Verbindungen nach Prag, Budapest, Zagreb, Pressburg, Laibach und auch viel weiter nach Osten abgeschnitten. Ebenso wie der Erste Weltkrieg selbst, dessen Tragweite ich erst bei einer Führung im Unteren Belvedere im Rahmen der Ausstellung „Klimt war nich das Ende“ begriff-es war seit dem Dreißigjährigen Krieg der erste Krieg in Mitteleuropa, der die Zivilbevölkerung massiv einbezog, im Gegensatz zu Ersterem gab es auch Waffen, die selbst von Stabsoffizieren in ihrer furchtbaren Tragweite völlig falsch eingeschätzt wurden! Man denke, der Österreichisch-Preussische Krieg 1866 wurde in einer einzigen Schlacht entschieden, und hier traten die Österreicher noch mit Vorderladern an!

Bleiben wir aber beim Wien vom November 1918-es dürften viele Menschen verhungert oder im folgenden Winter erfroren sein!

Es war dann wirklich den Verantwortlichen des „Roten Wien“, dessen Trennung von Niederösterreich als eigenes Bundesland sich 1920 vollzog, allen voran Julius Tandler und Hugo Breitner. Letzterer führte die Wohnbausteuer, die Luxus-und Vergnügungssteuer sowie die „Hausgehilfinnensteuer“ ein; mit diesen Mitteln gelang ein unglaubliches Wohnbau-Gesundheits-und Sozialprogramm!

Bemerkenswert ist die Hasspredigt des christlichsozialen? Innenministers und Heimwehrführers Ernst Rüdiger Starhemberg, einem leider offensichtlich völlig degeneriertem Nachfolger des Stadtverteidigers von Wien bei der Türkenbelagerung 1683: „Nur wenn der Kopf dieses Asiaten in den Sand rollt, wird der Sieg unser sein!“

Ich möchte mir gar nicht vorstellen, was aus dieser Stadt unter damals sogenannter „christlichsozialer“ Führung (einer Partei, die mit dem Christentum ungefähr soviel zu tun hatte wie Trump oder Putin heute!) geworden wäre. Das wahrscheinliche Szenario wäre gewesen: Slums im Osten Wiens mit Hunderttausenden, vergleichbar mit Rio heute, ständige Seuchen, extreme Kriminalität, großartige Fronleichnamsumzüge und Militärparaden auf der Ringstraße, natürlich einem „Reichsverweser“ im wahrsten Sinne des Wortes, Verwesung wäre das Hauptziel gewesen wie in Ungarn usw.

Österreich 1 wäre niemals eine Republik geworden, Österreich 2 hätte sich wahrscheinlich entwickelt wie das Orban-Ungarn oder Weißrussland!

Oder glauben Sie, Kurz und Strache hätten es besser gemacht als Breitner und Tandler? Nein, nicht wirklich! Dass sie nicht mehr Schaden anrichten können, ist nur Schärf, Kreisky, Vranitzky, Fischer und van der Bellen zu verdanken!

 

Freundliche Schimpfwörter

Du Labium ejaculatum– Du aufgespritzte Volllippe!

Du diploider Sau-gensatz-Du genetisches Vollschwein!

Eure Ekelenz-selbsterklärend

Eure Erbärmlichkeit-auch selbsterklärend

Eure juvenile Erwärmlichkeit-Anrede für kirchliche Buberlverzahrer

Eure Magniefickenz– Anrede für impotente Rektoren

Eure Hoch-und Ausgeburt-mehr aus-als wohl!

Du gefülltes quaderförmiges Reiseutensil-du Vollkoffer!

Du gänzliche Privatperson-du Vollidiot!

Du ganz und gar Mastbaum-du Vollpfosten!

Du Schlapprübe-du Schwachkopf!

Du Blechblasinstrumentenkastrationsstier-du Hornochse!

Du Endöffnung des Verdauungssystems-du Orschloch!

Du kleine Darmfüllung im Fleischereibetrieb-du Würstchen

Eure Durchraucht-Ansprache für den Vizekanzler!

Du Spaghettiblickorgan-du Nudelaug!

Du Cerebralstuka-du geistiger Tiefflieger! (japanisch: Cerebralkamikaze!)

Du telencephalischer Eunuch-du Großhirnkastrat